Übach-Palenberg - Zukunftssichere Verkabelung der ganzen Stadt gefordert

Zukunftssichere Verkabelung der ganzen Stadt gefordert

Von: Franz Windelen
Letzte Aktualisierung:

Übach-Palenberg. Einem Industrie- und Gewerbegebiet Drinhausen, das quasi das Dreieck mit Weißenhaus und Holthausen bildet, steht nichts im Wege.

Der Haupt- und Finanzausschuss sprach sich in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig für einen Antrag aus, der auf eine entsprechende Änderung des Regionalplanes zielt. „Das muss jetzt schnell über die Bühne gehen, die Pläne müssen schnell in das Gesamtkonzept der Region Aachen eingebunden werden”, machte Gerd Gudduschat, CDU, deutlich, der damit auf den letzten Akt verwies, für den das Kölner Regierungspräsidium zuständig ist.

Auch die Bebauungspläne für den Waubacher Weg kamen am Dienstag ein entscheidendes Stück weiter. Denn, endlich, nach vielen vergeblichen Anläufen hat der Regierungspräsident einer ortsabrundenden Bebauung in diesem Marienberger Bereich seine Zustimmung erteilt. Gudduschat freute sich: „Schon vor 20 Jahren haben wir eine Änderung der Satzung gefordert, diesmal kommt der RP dem Anliegen der Stadt nach.” Heiner Weißbron, SPD, sah das ebenso: „Das ist eine gute Sache, wenn da Einfamilienhäuser in lockerer Bauweise entstehen.”

Silvia Gillen trieb jedoch noch eine andere Vorstellung um: „Wenn wir den geplanten Wald ein Stück nach hinten verschieben, könnten wir dort auch Seniorenwohnungen errichten.” Diese Idee wurde allerdings rasch fallen gelassen, nachdem Volker Schlüter, Beigeordneter für Planen und Bauen, klargemacht hatte, dass der RP keine städtebaulichen Planungen hinter der vorgesehenen Waldgrenze erlaube. Die Baugrundstücke werden nach Angaben von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll „in eigener Regie vermarktet”.

Die Anregung der Jungen Union Übach-Palenberg, die Stadt möge die Modernisierung des Telefonnetzes, insbesondere in den Stadtteilen Windhausen und Boscheln, durch eine zukunftssichere Glasfasertechnik forcieren, fiel rundum auf fruchtbaren Boden.

Einig war man sich darin, nicht auf nur ein Telekommunikationsunternehmen zu setzen, sondern alle Möglichkeiten ausloten. Heiner Weißborn, SPD, verwies auf die Notwendigkeit einer Breitbandverkabelung auch in anderen Ortsteilen: „Betriebe und Privatpersonen müssen mit einem vernünftigen, in die Zukunft weisenden Standard versorgt werden. Und dafür können wir möglicherweise auf einen speziellen Fördertopf zurückgreifen.”
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