Zug in Brand im Bahnhof Übach-Palenberg

Von: g.s.
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Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrmänner des Löschzuges Ubach vorgehen, um den Brand an der Lokomotive mit einem Kohlendioxid-Löscher zu bekämpfen. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg/Geilenkirchen. Für rund 100 Fahrgäste des Regionalzuges von Mönchengladbach nach Aachen hat die Zugfahrt am Donnerstagabend unfreiwillig in Geilenkirchen geendet.

Grund für eine fast zweistündige Sperrung der Strecke zwischen Aachen und Geilenkirchen war der technische Defekt an einer Lok.

Der Lokführer hatte starken Qualm bemerkt und den von Aachen Richtung Mönchengladbach fahrenden Personenzug gegen 21.35 Uhr im Bahnhof Übach-Palenberg zum Stehen gebracht. Die Reisenden harrten danach auf dem Bahnhofsvorplatz bei kühlen Temperaturen aus.

„Aus Sicherheitsgründen musste die Oberleitung abgeschaltet werden”, erklärte Bernd Küppers von der Bundespolizei die Folgen. Die Elektrolok sei schon zuvor in Reparatur gewesen, aber erneut habe sich ein Defekt, vermutlich an einem Transformator, eingestellt. Auch an den anderen Bahnhöfen von Aachen bis Mönchengladbach-Rheydt warteten die Reisenden bis weit nach 23 Uhr vergebens auf ihren Zug.

Die Männer des alarmierten Löschzuges Übach und der Löschgruppe Boscheln der Freiwilligen Feuerwehr erreichten kurz nach der Alarmierung um 21.40 die Einsatzstelle am Palenberger Bahnhof. Der Leiter der Wehr, Stadtbrandinspektor Gottfried Mannheims, geht davon aus, dass der Fahrmotor nach einem Kurzschluss in Brand geraten ist.

„Mit einem CO²-Löscher haben wir das Feuer gelöscht und gewartet, bis sich die Lok abgekühlt hat”, erläutert Gottfried Mannheims. Anfangs seien Temperaturen von 600 Grad entstanden. Wegen der Rauchentwicklung hätten die Männer unter Atemschutz gegen den Brand vorgehen müssen.

Nach rund 90 Minuten konnten die 43 Feuerwehrleute wieder abrücken. Kurz darauf wurde die Lok abgeschleppt und die Strecke wieder frei gegeben.
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