Zuerst den Ernstfall geübt, dann gefeiert

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Übach-Palenberg. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch der THW-Dienstplan in Übach-Palenberg hält für den Rest des Jahres nicht mehr allzu viele Termine bereit. So stand pünktlich zum „internationalen Tag des Ehrenamtes” der Jahresabschlussdienst auf dem Programm.

Ein Novum in diesem Jahr war, dass der Dienst der THW-Jugendgruppe mit dem Zugdienst der erwachsenen Helferinnen und Helfer zusammengelegt wurde und somit der Jahresabschluss in einer großen Runde stattfand.

Bevor es jedoch zum gemütlichen Teil kam, mussten die THW-Junghelfer im Einsatzgeschehen beweisen, was sie können. Im Rimburger Wald wurde eine Großschadenslage inszeniert, bei der ein - natürlich fiktiver - Hubschrauberabsturz im Mittelpunkt stand.

Da es sich dabei um einen Militärhubschrauber handelte, mussten im Waldstück verstreute Ladungsteile oder gar Überlebende geborgen werden. Schnell zeigte sich, dass die knapp 30 Junghelfer im Rahmen ihrer Dienste die verschiedenen Techniken der Bergung gelernt hatten und sie so Hand in Hand mit den „Großen” zusammenarbeiten konnten. Ladungsteile wurden geborgen und Verletztendarsteller fachgerecht „gerettet”, so dass die Übung erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

2009 Revue passieren lasssen

Nach der obligatorischen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft in der THW-Unterkunft konnte sodann die Weihnachtsfeier beginnen. Zusammen mit den mittlerweile eingetroffenen Eltern der Jugendlichen und allen anderen Mitgliedern des THW-Ortsverbandes ließ man das vergangene Jahr 2009 Revue passieren. Eine Fotoshow mit Bildern der wichtigsten Einsätze und Übungen des Jahres untermalte bei guter Verpflegung durch die Ortsverbandsküche das gesellige Beisammensein.

Aktivitäten für die Jugendgruppe, wie etwa der Besuch des Phantasialandes in Köln oder die Teilnahme am Landesjugendlager in Bonn-Beuel, waren unter anderem Thema.

Nennenswerte Einsätze für den Technischen Zug in diesem Jahr waren zum Beispiel die Unterstützung der Kreispolizeibehörde Heinsberg beim Rückbau von Drogenplantagen oder die Einsätze der Fachgruppe Elektroversorgung überall dort, wo Strom in großem Maße benötigt wurde. Auch eine breit angelegte Einsatzübung Anfang des Jahres mit den Löscheinheiten Tripsrath und Stahe der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen und THW-Gruppen aus den Ortsverbänden, Grevenbroich, Mönchengladbach, Düsseldorf und Herzogenrath soll hier erwähnt werden.

Als kleine Überraschung an diesem Abend ließen es sich Zugführer Hans Engels und Ortsbeauftragter Michael Hufschmidt nicht nehmen, als St. Nikolaus und Knecht Ruprecht verkleidet, eine kleine Bescherung für die Junghelfer durchzuführen. Im Anschluss bedankte sich Michael Hufschmidt in einer kleinen Abschlussrede noch einmal bei allen Beteiligten für das im Jahr 2009 Geleistete.

Er hob die stete Einsatzbereitschaft seiner THW-Helferinnen und Helfer hervor, lobte die Jugendarbeit im Ortsverband und versicherte, auch im nächsten Jahr die wichtige Arbeit des THW weiter voranzutreiben.
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