Zeugen gesucht: Dreister Diebstahl im Hahnbusch

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Wolfgang von der Heiden ist fassungslos. Der Forstamtmann hatte den Holzdiebstahl im Hahnbusch entdeckt. Foto: Simone Becker

Gangelt. Fassungslos stellte Revierförster Wolfgang von der Heiden fest, dass unbekannte Täter zwischen dem 18. und 26. März im Hahnbusch große Mengen Eichenholz gestohlen haben. Es fehlen 48 Eichenbäume, die teilweise schon gefällt im Wald lagen, teilweise aber auch abgesägt wurden.

Im Wald wurden die Bäume nicht kleingesägt, sondern mit Hilfe eines Traktors und einer sogenannten Rückekarre mit Greifzange aufgeladen. „Diese Geräte sind im Umkreis des Hahnbuschs selten“, so der Revierförster. Bei der Menge des gestohlenen Holzes – Wolfgang von der Heiden schätzt die Menge auf rund 60 Raummeter Brennholz und etwa zehn Festmeter Stammholz – müssen der oder die Täter mehrmals über die Straßen in der Umgebung des Hahnbuschs gefahren sein. Auch die enorme Menge des Holzes müsste Zeugen auffallen.

Geschädigt wurden durch den dreisten Diebstahl übrigens mehrere kleine Waldbesitzer, die nach jahrzehntelanger, kostenintensiver Pflege des Waldes auf Einnahmen gehofft hatten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.

Zeugen können sich beim Forstbetriebsbezirk Selfkant, Telefon 02451-959901 oder beim Kriminalkommissariat in Geilenkirchen unter Telefon 02452/9200 melden.

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