Zerplatzen Germania Teverens Wünsche an den Vorschriften?

Von: agsb
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Geilenkirchen-Teveren. Bei der Germania Teveren läuft es sportlich rund, die Kicker lassen erneut eine Region träumen. Nach dem sportlichen Höhenflug in der 90er Jahren bis zum Aufstieg in die damalige Regionalliga klopft der Verein erneut an die große sportliche Tür.

Die neu gegründete NRW-Liga lockt. Hier spielen unter anderem Schwarz-Weiß Essen, Wattenscheid 09, Bonner SC, Westfalia Herne, Alemannia Aachen II. Wobei ein möglicher Aufstieg den Verantwortlichen der Germania derzeit Kopfschmerzen bereitet. Die geforderten Vorschriften für die NRW-Liga sind knallhart.

Umkleidekabine wie auch Schiedsrichterkabine müssen eine bestimmte Größe haben, ein Gästeblock muss eingerichtet werden - mit WC -, die Verkehrssicherheit - ausreichend Parkmöglichkeiten - muss gewährleistet sein, und unter anderen muss eine Kantine eingerichtet werden. Viele mögen nun sagen, dann könnte man ja Umkleidekabine sowie Schankbereich erweitern. Dies ist nicht möglich, zumal es eine weitere Vorschrift gibt. Denn: Die Spieler müssen direkt von den Umkleidekabinen zum Spielfeld gelangen, das ist nach jetzigem Stand unmöglich.

Zwar wurden zur Regionalligazeit, wie unter anderem beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf, die Spieler per Absperrung zum Spielfeld geleitet, dies jedoch ist nicht mehr möglich. Da heißt es auf gut deutsch: Ein neues Clubheim fast direkt am Sportplatz wäre vonnöten. Dies ist der Wunsch der Germania. Das bisherige Sportheim ist zwar schick, jedoch fast schon nicht mehr zeitgemäß, und die geforderten Veränderungen beim möglichen Aufstieg können nicht realisiert werden.

Auch wenn die Germania den Aufstieg nicht schafft, wünscht man sich ein neues Clubheim - denn ein Aushängeschild für Geilenkirchens höchstspielenden Fußballverein ist diese Anlage am Sportplatz nicht mehr. Andere Vereine wie Süggerath-Tripsrath, Würm-Lindern, Bauchem und Gillrath blicken da auf ein schöneres Heim.

Die Germania hat Anträge an die Stadt Geilenkirchen gestellt. Die Stadt ist nun gefragt. Bei Germania Teveren steht man tatkräftig bereit, und man wünscht sich die richtigen Signale aus den Ratssitzungen.

Nicht nur bei den Senioren ist der jugendliche Elan zu spüren. Die Jugendabteilung musste alte Wunden langsam ausbügeln und hat sich durch sehr engagiertes Wirken unter Jugendeiter Walter Marienfeld einen Namen nicht nur im Kreisgebiet Heinsberg gemacht. Mit vielen Auszeichnungen (wir berichteten) wurde die Nachwuchsarbeit gewürdigt. Ein neues Jugendkonzept wird so mit und mit verwirklicht, dazu wäre ein neues Clubheim ideal. Die Germania möchte der Jugend aus Teveren und auch Grotenrath mehr bieten als bisher.
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