Zeichen gegen Rassismus und Menschenverachtung

Von: st
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Stolpersteine erinnern bald auch in Geilenkirchen an jüdische Mitbürger in der Stadt. Foto: dpa

Geilenkirchen. „Die Initiative Erinnern Geilenkirchen“ holt die Namen, Gesichter und Geschichte der Geilenkirchener jüdischen Glaubens in die Historie der Stadt zurück. Mit der Stolpersteinverlegung am kommenden Dienstag will die im Januar 2011 gegründete Initiative, der Vertreter von vier weiterführenden Schulen, der katholischen und evangelischen Kirche und engagierte Geilenkirchener angehören, auch ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenverachtung setzen.

Vor acht Häusern wird der Aktionskünstler Gunter Demnig insgesamt 27 Stolpersteine verlegen. Schüler Geilenkirchener Schulen werden die Schicksale der Familien jüdischen Glaubens vorstellen, Fotos werden gezeigt, Bürgermeister Thomas Fiedler wird ein Grußwort sprechen.

Christa Nickels, ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin und Initiatorin der Initiative, freut sich, dass der Geilenkirchener Stadtrat im vergangenen Jahr einstimmig für das Stolpersteinprojekt in der Stadt votiert hat. Die ersten Steine werden am Dienstag um 9 Uhr vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Lichtenstein, Martin-Heyden-Straße 1, verlegt. Bis etwa 13 Uhr verlegt Gunter Demnig anschließend die restlichen Steine auf der Konrad-Adenauer-Straße. Unterstützt wird er von Straßenbauerschülern der Berufsbildenden Schulen.

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