Zahlenvorgaben für die Kita-Betreuung bleiben konstant

Von: g.s.
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Geilenkirchen. Auf Antrag von Bündnis 90/Grüne hatte Hermann-Josef Lehnen vom Jugend- und Sozialamt in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Geilenkirchen über die Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in den Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet berichtet.

Kurzfristig hatte die Verwaltung eine umfangreiche Tischvorlage vorbereitet, die die aktuelle Situation in aller Ausführlichkeit dokumentierte. Demnach sind in Geilenkirchen mit Stand 30. September diesen Jahres 708 Kinder im Alter bis zu drei Jahren beheimatet. Dies macht bei einer derzeitigen Einwohnerzahl von 28.467 Bürgern 2,49 Prozent der Bevölkerung aus. In der Stadt leben zudem 711 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.

Beim Blick auf die Bevölkerungsstruktur stellte Hermann-Josef Lehnen fest, dass die Entwicklung in den vergangenen Jahren in etwa konstant sei. Bei den bis zu Dreijährigen sei ein leichter Zuwachs zu verzeichnen. Nach einem „Hoch“ 2008 von 716 in dieser Gruppe und einem Tief 2006 von 510 Kindern habe sich die Zahl im laufenden Jahr auf 708 eingependelt. Auffallend sei dabei ein Anstieg der bis Dreiährigen in Geilenkirchen innerhalb eines Jahres von 327 auf 369 sowie eine leichte Zunahme in den Stadtteilen Gillrath und Immendorf. Bei der Versorgung der bis einjährigen Kinder stelle sich die Situation so dar, dass jeweils sechs Jungen und Mädchen in den städtischen Kindertagesstätten Bauchem und Teveren sowie 23 in Tagespflege betreut würden. Laut Einwohnermeldeamt gebe es aktuell 475 Kinder im Alter bis zwei Jahre in Geilenkirchen.

Von den 944 Zwei- bis Sechsjährigen in der Stadt nutzten 820 eine der zwölf Einrichtung in Geilenkirchen und zehn die Tagespflege. Im Stadtgebiet stehen insgesamt 838 Plätze für Kinder bis sechs Jahre zur Verfügung, darunter 172 für die U3-Betreuung. 24 Kinder aus anderen Kommunen, darunter alleine 15 aus Übach-Palenberg, würden die Einrichtungen in Geilenkirchen besuchen, zumeist die integrativen. „Bei der Versorgungsquote ist die Stadt Geilenkirchen im Vergleich zu anderen Kommunen gut aufgestellt“, teilte Hermann-Josef Lehnen mit. Ein Lob für die gute Versorgung gab es nach der Berichterstattung von mehreren Stadtverordneten.

Auf die Frage, ob die Stadt in der Personalfrage auch gut aufgestellt sei, erklärte er, dass die Träger nach einem bestimmten Schlüssel Personal vorhalten müssten, aber „In der Realität sieht das schon mal anders aus.“

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