Wurmauenpark: Jugendliche stecken Schwanen-Nest in Brand

Von: g.s.
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Unbekannte haben das Schwanennest und das benachbarte Gestrüpp im Naherholungsgebiet angezündet Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Kaum sind die ersten Frühlingsboten sichtbar, begleitet von wärmeren Temperaturen, zieht es die Menschen verständlicherweise wieder in die Natur. Leider auch solche, die es vorziehen, diese zu zerstören. Seit Jahren ist der Wurmauenpark das Ziel von randalierenden und ihrer Zerstörungswut nachgehenden jungen Menschen.

Jedes Jahr erneut werden sinnlos Enten und Schwäne auf brutalste Weise getötet, Gelege zerstört, Bäume abgeknickt und Sträucher sowie Schilder ausgerissen. Jetzt haben Jugendliche erneut zugeschlagen und das Nest des Schwanenpaares in Brand gesteckt. Zweimal schon brütete das Pärchen in direkter Nachbarschaft zur Skaterbahn, nachdem vor drei Jahren das Gelege an alter Stelle zerstört worden war. Jetzt müssen die Schwaneneltern an anderer Stelle ein neues Nest bauen.

Aufmerksame Passanten hatten am Dienstagabend gegen 21 Uhr das brennende Gestrüpp und Nest gesehen und die Feuerwehr gerufen.

In einiger Entfernung seien Jugendliche davon gelaufen. Die Männer der Löscheinheit Geilenkirchen konnten nicht mehr viel retten, das Gelege brannte lichterloh. Die Naturfreunde, die tagtäglich im sonst so friedlichen Wurmauenpark spazieren gehen, fordern jetzt zum Frühjahr und im Sommer regelmäßige Kontrollen und abends Aufsichtspersonen für den Park. Denn sonst sei Vandalismus und das weitere „Abschlachten” unschuldiger Tiere auch in diesem Jahr programmiert.

Da es sich bei der Brandstiftung um eine Straftat handelt, werden Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Geilenkirchen in Verbindung zu setzen.
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