Wunschbaum: Kleine Päckchen, große Freude

Von: mabie
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Marion Beckers-Melchior (r.) gehörte zu den Freiwilligen des Pfarreirates von St. Marien, die Weihnachtsgeschenke an Bedürftige in Geilenkirchen ausgaben. Foto: Markus Bienwald
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Geilenkirchen. Es war ein bisschen wir früher beim Schlussverkauf, was sich zwei Tage vor Heiligabend nun in der „Oase“ in Geilenkirchen abspielte. Dort hatte der Pfarreirat von St. Marien Geilenkirchen die Menschen, die sich manche Dinge nicht leiste

Geilenkirchen. Es war ein bisschen wir früher beim Schlussverkauf, was sich zwei Tage vor Heiligabend in der „Oase“ in Geilenkirchen abspielte. Dort hatte der Pfarreirat von St. Marien Geilenkirchen die Menschen, die sich manche Dinge nicht leisten können, dazu eingeladen, ihre Weihnachtswünsche abzuholen.

Zum achten Mal hatte die Gemeinde dazu eingeladen, Bedürftigen in Geilenkirchen mit ihrer Wunschbaumaktion Präsente bis zu einem Wert von 15 Euro zu ermöglichen. Angestoßen wurde das Ganze durch eine mit „Strahlende Kinderaugen“ überschriebene Aktion in Heinsberg, bei der auch Menschen aus Geilenkirchen bedacht wurden.

Der Pfarreirat übernahm mit Segen von Pfarrer Winfried Müller die Idee, die bis heute Bestand hat und großartige Unterstützung findet. „Die Bereitschaft, zu geben, ist in der Gemeinde ungebrochen“, freute sich Irmgard Baldes, die gemeinsam mit Marion Beckers-Melchior, Lara Melchior, Alexandra Feld, Peter Peschen Josefa Beckers, Winfried Gier und Pfarrer Frisch die Aktion aktiv begleitet. Das begann schon vor einigen Wochen, denn am ersten und zweiten Adventssonntag wurde den Kirchenbesuchern von St. Marien in Geilenkirchen und St. Johann in Hünshoven die Möglichkeit gegeben, sich Wunschzettel mitzunehmen. „Dort hatten die Menschen aufgeschrieben, was sie sich wünschen“, beschreibt Baldes das Projekt.

Kinderschuhe standen ganz oben auf der Liste, was wohl auch der Tatsache geschuldet ist, dass in diesem Jahr sehr viele Flüchtlinge bedacht wurden. Neben den Flüchtlingen waren auch die Kunden der Tafel eine Zielgruppe dieser caritativen Aktion. „Wir gehen dabei ganz bewusst über unseren Partner, die Übach-Palenberger Tafel, da sich dort jeder, der bedürftig ist, auch ausweisen kann“, berichtete Irmgard Baldes. Die Spender konnten dabei aussuchen, welches Geschenk sie im Laden kaufen wollten, damit es bei der Ausgabe in der „Oase“ an St. Marien dann zum Empfänger kommt. Neben dem geschäftigen Gewusel bei der Ausgabe gab es noch ganz besondere Aufmerksamkeiten für Kinder.

„Menschen, die keine Zeit hatten, um ein Geschenk zu kaufen, oder uns einfach mit Geld unterstützen wollten, konnten natürlich auch spenden“, so Baldes weiter. Vom gespendeten Geld wurde dann eingekauft: Obst und Süßes für die Kinder, die dann zusätzlich zu ihren Weihnachtsgeschenken noch etwas Leckeres mit nach Hause nehmen durften.

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