Würmer Wenk: Karnevalsgrößen geben sich die Klinke in die Hand

Von: Georg Schmitz
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Bernd Stelter (li.) war der Top-Star bei der Jubiläumsparty des Karnevalsvereins Würmer Wenk. Beim Einmarsch des Jubiläumsvereins standen die über 400 Besucher in der Bürgerhalle Spalier. Foto: Georg Schmitz
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Bernd Stelter (li.) war der Top-Star bei der Jubiläumsparty des Karnevalsvereins Würmer Wenk. Beim Einmarsch des Jubiläumsvereins standen die über 400 Besucher in der Bürgerhalle Spalier. Foto: Georg Schmitz
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Standen bei der Jubiläumsparty im Fokus: Prinzenpaar Christof I. und Sabine I. (Frensch).

Geilenkirchen-Würm. 6 mal 11 Jahre Würmer Wenk bedeuten ein stolzes Jubiläum für den traditionsreichen Karnevalsverein. Bekanntlich werden die Jubiläen bei den Narrenzünften nicht gerundet, sondern gemäß den karnevalistischen Regeln mit jeweils elf Jahren gefeiert.

Die Würmer Karnevalsgesellschaft machte bei ihrer Jubiläumsparty am Sonntag ein Fass auf und hatte sich das Spektakel einiges kosten lassen. Aber bei über 400 zahlenden Besuchern in der proppenvollen Bürgerhalle und etlichen Sponsoren brauchten sich die Vereinsvorderen keine Kopfschmerzen über eine Re-Finanzierung zu machen. „Jedes Mitglied hat dazu beigetragen, dass heute tolle Künstler bei uns in Würm auftreten können“, machte Hemme Cüster klar. Zusammen mit Alt-Präsident Manny Walter moderierte er die über vierstündige Gala.

Schon der furiose Einmarsch des Würmer Wenk ließ erahnen, dass sich im Laufe des Nachmittags noch einiges abspielen würde. Hoppeditz Nicole Peter führte die große Menge an Tanzmariechen an, gefolgt von den Showtanzgruppen, dem Elferrat und den anderen aktiven Narren. Besondere Beachtung schenkten die Gäste dem erst einen Tag zuvor proklamierten Prinzenpaar Christof I. und Sabine I. (Frensch) sowie dem neuen Kinderprinzenpaar Max Büschgens und Lisa Esser. Letztere stellte Kinderpräsidentin Lena-Marie Frensch vor, wogegen das erwachsene Pendant von Hemme Cüster angekündigt wurde.

Prinz Christof Frensch ist erst kürzlich zum Präsidenten der KG gewählt worden, und für alle war es eine große Überraschung, dass er die Prinzenwürde übernommen hat. „Nur Manny Walter und Manni Schultes wussten im Vorfeld davon“, erzählt der Prinz. Selbst seine Ehefrau Sabine habe er erst kurz vor der Bekanntgabe bei der Prinzenproklamation damit überrascht. „Würdest du meine Prinzessin sein wollen?“, habe er sie in letzter Minute gefragt, woraufhin sie etwas ungläubig geschaut hätte. Am Ende siegte die Liebe und sie gab ihrem Christof das Ja-Wort.

Tochter Lena-Marie überraschte ihren Vater zu Beginn der Jubiläumsparty noch mit einem kleinen Geschenk – mit einem Freunde-Buch. Darin werden sich nun alle Freunde eintragen, die sich im Laufe einer Karnevals-Session ansammeln. Geschuldet ist das Geschenk einer Äußerung des Ex-Präsidenten Manny Walter während seiner Verabschiedung, als er meinte: „Mal sehen, ob du auch bald so viele Freunde hast wie ich hier“.

Nach einer kurzen Begrüßung und der Vorstellung des Vereins war genug des Redens und es fiel der Startschuss für ein Nonstop-Programm, bei dem sich die Karnevalsgrößen die Türklinke in die Hand gaben. Doch auch Eigengewächse wirkten beim Jubiläumsfest mit, wie die Garden des Vereins, Tanzpaar Maike Peter und Kevin Schröder, Solomariechen Madita Deckers sowie die Showtanzgruppe „Las Chaotas“. Selbstverständlich durfte auch das Fanfarenkorps Rote Funken nicht fehlen, begleitet es doch seit Jahrzehnten den Würmer Wenk bei fast allen Veranstaltungen.

Zu den Top-Stars der Feier zählten neben den „Klüngelköpp“ auch die weithin bekannte Gruppe „Kasalla“, die sich vor zwei Jahren mit dem Karnevalshit „Pirate“ an die Spitzen der närrischen Hitparaden katapultierte. „Sang- und Klanglos“ aus dem Selfkant heizten ebenfalls die Stimmung ordentlich an, und die personell starke Showtanzgruppe der KG Nothberger Burgwache boten eine perfekte Tanzshow. Star des Tages war aber der aus Funk und Fernsehen bekannte Entertainer Bernd Stelter, der mit Witz und musikalischem Humor das Publikum zum Lachen brachte. Das Wesen eines Rheinländers beschrieb er beispielsweise so: Morgens zur Beerdigung gehen, dann am Tresen stehen und „so ein Tag, so wunderschön wie heute“ singen.

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