Geilenkirchen-Bauchem - Wohnheim „Mutter Teresa“: Ein Fest für Bewohner und Angehörige

Wohnheim „Mutter Teresa“: Ein Fest für Bewohner und Angehörige

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Geilenkirchen-Bauchem. „Es ist ein tolles Angebot, dass wir Angehörigen beim Sommerfest mitfeiern können.“ Dies stellte Otto Horn, dessen Sohn im Wohnheim „Mutter Teresa“ für psychisch kranke Menschen in Geilenkirchen des Caritasverbandes für die Region Heinsberg lebt, begeistert fest.

Jedes Jahr Ende September öffnet sich die Einrichtung beim traditionellen Sommerfest nach außen. Eingeladen sind neben den Angehörigen auch Nachbarn, das soziale Umfeld, Kooperationspartner und die Ehrenamtler, die mit zum Gelingen des Festes beitragen.

Man saß zusammen an langen Tischen. Es wurde erzählt und gelacht. Zwischendurch stärkten sich die Angehörigen, Besucher, Nachbarn, Bewohner, ehrenamtli-chen Mitarbeiter und Mitarbeiter mit Gegrilltem und Salaten sowie Kaffee und Kuchen. Wer länger am Grillstand warten musste, nutzte die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit anderen Wartenden. Alle genossen das gemeinsame Feiern bei schönem Wetter.

Noch bis zum Abend wurden Kontakte geschlossen und nette Unterhaltungen geführt. „Ich bin hier als Angehöriger nun schon zum zweiten Mal beim Sommerfest“, erzählte Horn. Ihm gefalle das Fest, da er so die Gelegenheit bekomme, andere Angehörige kennen zu lernen. Das Sommerfest sei ein Teil des vielfältigen Angebotes der Einrichtung, die hervorragend auf die psychisch kranken Menschen eingehe, erklärte er. Hier sei jeder sehr gut aufgehoben, lobte Otto Horn.

Dass diesmal viele Angehörige beim Sommerfest sind, stellte auch Heimleiterin Astrid Werny fest. „Wir öffnen uns gerne nach außen, damit unsere Bewohner Kontakt zu den Nachbarn und das soziale Umfeld bekommen und so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen“, erklärte sie.

Das Wohnheim Mutter Teresa sei ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit, das viele Angebote vorhalte sowie ein Zuhause für die Bewohner, wo jeder angenommen und akzeptiert werde. Es leiste vollstationäre Eingliederungshilfe. Die Bewohner erhielten hier eine Tagesstruktur unter Beibehaltung der höchst möglichen Selbstständigkeit, betonte Werny. Dies zeigte sich auch beim Sommerfest, wo so mancher Bewohner auch tatkräftig mit anpackte und so zum Gelingen des Festes beitrug.

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