Wohnhausbrand: Alle Einheiten im Einsatz

Von: red/pol
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Ein Wohnhausbrand in Hastenrath erforderte den Einsatz zahlreicher Feuerwehr-Kräfte. Foto: Oliver Thelen

Gangelt. Alle Einheiten der Feuerwehr Gangelt wurden am Montagabend um 19.20 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in Hastenrath alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einheiten schlugen bereits Flammen aus der Dachhaut des Wohnhauses an der Hoferstraße. Glücklicherweise hatte sich die dort wohnende Familie bereits ins Freie retten können, so dass sich die Feuerwehr auf die Bekämpfung des Brandes konzentrieren konnte.

Aufgrund der alten, engen Bebauung drohte das Feuer auf die benachbarten Gebäude überzugreifen, aber dank des schnellen Einsatzes der Wehren aus Hastenrath, Breberen, Langbroich, Gangelt und Stahe-Niederbusch gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bekommen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde auch der Abrollbehälter Atemschutz des Kreises Heinsberg zur Einsatzstelle beordert.

Dieser Spezialcontainer dient der Versorgung mit Atemschutzgeräten. Auch Kreisbrandmeister Klaus Bodden rückte aus, um sich ein Bild der Lage zu machen. Als Spezialeinheit für die Sicherheit der Einsatzkräfte und zur Verpflegung vor Ort wurde auch die 1. Einsatzeinheit Kreis Heinsberg des DRK hinzugezogen.

Gegen 21 Uhr war der Brand weitestgehend gelöscht, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis nach Mitternacht hin. Zudem stellte die alte Bausubstanz die Einsatzkräfte vor Herausforderungen.

Zur Absicherung und Abstützung der Böden und Decken wurden die Ortsverbände Hückelhoven und Übach-Palenberg des THW alarmiert. Zur Sicherstellung des Grundschutzes in der Gemeinde Gangelt wurde der Löschzug 2 mit den Einheiten Birgden, Kreuzrath und Schierwaldenrath hinzugerufen. Diese gingen am Feuerwehrgerätehaus Birgden in Bereitstellung.

Nach rund fünf Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte den Rückweg antreten. Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Das Wohnhaus bleibt vorerst unbewohnbar.

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