Übach-Palenberg - Wissen über Religionen und Kulturen unter Beweis gestellt

Wissen über Religionen und Kulturen unter Beweis gestellt

Von: akf
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Selbst gestaltete T-Shirts waren bei den Ferienspielen der evangelischen Kirchengemeinde in Frelenberg ein beliebter Blickfang.

Übach-Palenberg. Kinder, gleichermaßen Jungen und Mädchen, waren beim Start in die Ferienwochen gut drauf. Ihr Wissen um die verschiedenen Religionen und Kulturen mit unterschiedlichen Symbolen war verblüffend. Die Kids wussten über Puzzle-Suchbilder bestens Bescheid. Das galt nicht nur für örtliche Gebäude und sakrale Einrichtungen.

Die Kinder hatten sich wohl auf das Thema der Woche „Voneinander lernen - verschiedene Religionen, verschiedene Kulturen” gründlich vorbereitet.

Taufbecken, Kirchenfenster, Orgel, Moschee, Aachener Dom, Auferstehungskirche in Marienberg, Hütte der Begegnung, Erlöser- und Kreuzkirche, Karlskapelle sowie jüdische, christliche und islamische Einrichtungen wurden problemlos erkannt.

Kult und Tradition sind die Ferienspiele der Evangelischen Kirchengemeinde an und in der Christuskirche an der Theodor-Seipp-Straße. Seit fast 20 Jahren gibt es sie, die Ferienspiele der Evangelischen Kirchengemeinde.

Sie sind längst eine Institution, gehören zum jährlichen Standard der Jugendarbeit. Sie sind einfach nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr ist das Interesse der Kinder von sechs bis zwölf Jahren wesentlich geringer als in der Vergangenheit.

Knapp 30 Mädchen und Jungen nahmen an den sinnvollen Freizeitaktivitäten teil. Riesengroß war das Aufgebot an Helferinnen und Helfern, die die Woche begleiteten und den Kindern vielfältig behilflich waren.

Mittendrin als „Macher” war Superintendent Pfarrer Jens Sannig, der dieses Angebot zu Beginn seiner Amtszeit in Übach-Palenberg auf den Weg gebracht hat, erinnerte sich an die Anfänge zu Beginn der neunziger Jahre. „Damals waren es gerade einmal vier bis fünf Kinder, die fast alle aus einer Familie kamen.”

Das ist längst Geschichte, heute laufen die Ferienspiele wie von selbst. Das machte auch die 18. Auflage deutlich. Wie fast immer, war ein besonderes Thema für die Aktivitäten ausgewählt worden.

In und rund um die Christuskirche an der Theodor-Seipp-Straße war nach dieser informativen Einführung einmal mehr Action angesagt, es ging mit Feuereifer mächtig rund. Das Gemeindezentrum an der Theodor-Seipp-Straße glich an mehreren Tagen einer großen Werkstatt.

Überall wurde gesägt, geschnitten, geklebt, gemalt und einer sonstiger Beschäftigung nachgegangen. Die Kinder hatten entsprechend der Ankündigung alte Klamotten mitgebracht, um sich nicht gänzlich mit Farben, Kleber und sonstigen Dingen zu „verschmutzen”.

Pappe und Sperrholz

Täglich von 14.30 bis 17.30 Uhr trafen sich die Kids mit ihren Betreuerinnen und Betreuern. Holz, Pappe, Sperrholz, Styropor, Stroh, Wolle und anderes mehr waren die Grundmaterialien.

Ein besonderer Höhepunkt der Ferienspiele-Woche, die am Samstag endet, ist zum einen der ganztätige Ausflug nach Aachen zum Besuch des Doms und der jüdischen Synagoge sowie letztendlich das Abschlussfest mit Eltern und Kindern im Gemeindezentrum Christuskirche.

Letzteres setzt mit Eltern und Geschwistern den Schlusspunkt mit gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen sowie Präsentation der diversen Kreationen.
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