Willy-Brandt-Gesamtschule lädt Schüler zum Träumen ein

Von: mabie
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Schöne Mosaikarbeiten ergänzten die Projektwoche zu einem bunten Gesamtwerk. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Eine Woche lang lud die Willy-Brandt-Gesamtschule ihre Schüler zum Träumen ein. Ja, auch durchaus im Unterricht, denn schließlich galt es, zahlreiche Elemente der Projektwoche „Lebens(t)raum Schule” vorzubereiten. Umso größer war die Spannung bei der abschließenden Präsentation.

Für die Träume wurde dann auch der gesamte Raum im Schulzentrum an der Comeniusstraße genutzt, um alle Aspekte von Träumen darzustellen. Die einzelnen Gruppen aller an der Gesamtschule vertretenen Klassen fanden sich dazu unter vier Überschriften zusammen.

Malen nach Musik

Ein Trakt war so nach „Traumwelten” benannt. Das was schon viele große Künstler vor ihnen machten, das Malen nach Musik, nahm sich eine sechste Klasse vor. Meist quadratisch, aber ansonsten überhaupt nicht gleich fielen die Werke der „Bilderträume” der Jahrgangsstufe elf aus. Postkartenträume, eine Traumschule, die Schule der Zukunft, traumhafte Masken und natürlich auch Traumberufe waren weitere Unterpunkte in dieser Kategorie.

Lebensraum Schule

Den weitesten Raum nahm der „Lebensraum Schule” ein. Während im eigens von Stühlen frei geräumten Pädagogischen Zentrum (PZ) zur Disco der Jahrgangsstufe neun getanzt werden durfte, erwartete die Gäste in der Turnhalle einen Blindenparcours. Dazu mussten die Besucher ihre Sinne - außer ihren Augen - einsetzen, um durchzukommen.

Und während in der Mensa alles rund ums leibliche Wohl präsentiert wurde, gab es natürlich auch viele Live-Aktionen. Der Schulsong unter Einsatz selbstgebauter Trommeln war ein Hit, dezenter, aber nicht minder beeindruckend war der Maskentanz, Trauminstrumente und Traumszenen rundeten das Angebot schließlich ab.

Auf dem Weg zwischen den einzelnen Räumen blieben die Schulflure nicht ungenutzt. Glücksrad, ein „Feuervogel”, die eigene Projektzeitung, optische Täuschungen, Kunstobjekte, tolle Mosaike oder auch Experimente aus Holz wurden von den vielen begeisterten Gästen bewundert und durften auch angefasst werden.

Wie schmal der Grat allerdings zwischen einer albtraumhaften „Engen Welt” und entspannend „Weiten Welt” sein kann, erfuhren die Besucher in den letzten beiden Teilen. Extremismus, Reportagen, aber auch Flusswelten oder Holzbrettspiele aus verschiedenen Kulturen waren Themen und machten die traumhafte Projektwoche zu einer wirklich runden Sache.
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