Geilenkirchen-Süggerath - „Willkommen in Süggerath“: Ortsvorsteher zieht positives Fazit

„Willkommen in Süggerath“: Ortsvorsteher zieht positives Fazit

Von: jpm
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So halten wir es in Deutschland mit der Sicherheit: Die Freiwillige Feuerwehr und der Malteser-Katastrophenschutz präsentierten den Bewohnern des Limitenwegs ihre Ausrüstung. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Die Grundeinstellung war vorher schon gut. Und jetzt, nach einer ganzen Veranstaltungsreihe für die und mit den Flüchtlingen vom Limitenweg, dürfen die Süggerather sich darin bestätigt sehen. Dieses Fazit zieht Ortsvorsteher Lars Speuser nach einigen interessanten Wochen, die die Süggerather hinter sich haben.

„Man kann beinahe schon sagen, dass die Flüchtlinge ein Teil des Dorfes geworden sind“, sagt er. Obwohl die Stadt Geilenkirchen bei der Unterbringung ihres Flüchtlingskontingents dezentral vorgeht, lebt ein sehr großer Teil der Flüchtlinge in Süggerath. Das liegt daran, dass in der ehemaligen Obdachlosenunterkunft am Limitenweg viel Platz vorhanden ist. Auf Anregung des Runden Tischs für Flüchtlingsarbeit, in Zusammenarbeit mit den Süggerather Vereinen und als Teil des Programms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ hatte Speuser daher die Veranstaltungsreihe „Willkommen in Süggerath“ ins Leben gerufen. Feuerwehr und Fußballer, Karnevalisten und Schützen stellten sich vor.

Der Limitenweg sei in Süggerath nun „das beherrschende Thema“, so Speusers Eindruck. Die Fußballer vom SV Süggerath-Tripsrath können sich sogar über Zuwachs freuen. Um die zehn Flüchtlinge kommen regelmäßig zum Training, sechs haben sogar schon eine Spielberechtigung. Ausgerüstet wurden die internationalen Neuzugänge von engagierten Bürgern aus dem Umfeld des Vereins.

Aber auch abseits vom Fußballfeld sei die Spendenfreudigkeit seiner Mitbürger groß, freut sich der Ortsvorsteher. Ältere Mitbürger, die die Unterkünfte besuchten, erinnerten sich an ihre eigene Evakuierung am Ende des Zweiten Weltkriegs – das schafft Empathie. Und auch ein ehrenamtlich abgehaltener Deutschkurs sei im Entstehen begriffen, sagt Speuser. Das unausgesprochene Motto in Süggerath: Wenn jeder ein bisschen was tut, ist das alles zusammen am Ende viel.

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