Wild auf Werkzeug: Einbrecher haben es auf Hydraulikgeräte abgesehen

Von: jpm
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Gangelt. Gleich zweimal wurde vergangene Woche in Gerätehäuser der Gangelter Feuerwehr eingebrochen. In Schierwaldenrath wurde von den Tätern ein Fenster aufgehebelt, um ins Gebäude zu gelangen, in Stahe eine Nebentüre aufgebrochen. Die Taten ereigneten sich laut Polizei zwischen Mittwoch und Sonntag, gestohlen worden sei nach ersten Erkenntnissen nichts.

Feuerwehr-Pressesprecher Oliver Thelen allerdings glaubt zu wissen, wonach die Einbrecher suchten: nach hydraulischen Werkzeugen wie Rettungsschere und Rettungsspreizer. „Die Feuerwehr verwendet diese Geräte, um Personen aus Fahrzeugwracks zu befreien“, erklärt Thelen.

Mit ihnen lasse sich Metall zerschneiden und verformen. „Wir gehen daher davon aus, dass mit den Rettungsgeräten der Feuerwehr weitere Straftaten verübt werden.“ Außerdem würden Leben und Gesundheit von Verkehrsteilnehmern gefährdet. Denn sollte mal ein Werkzeug kurz vor einem Notfall verschwinden, fehle es anschließend den Einsatzkräften.

Dass Thelen sich der Sache so sicher ist, hängt auch mit vergleichbaren Fällen aus der jüngeren Vergangenheit zusammen, auf die er verweist. So verschwanden in der Nacht auf Samstag tatsächlich Schere und Spreizer aus einem Gerätehaus der Feuerwehr in Simmerath-Rurdorf in der Eifel. Und weitere Fälle sind Thelen aus Alsdorf-Hoengen und Linnich bekannt, beide von Ende Dezember.

Hinweise auf die Einbrüche in Gangelt nehmen die Kreispolizei unter Telefon 02452/9200 sowie die Gangelter Feuerwehr unter kontakt@feuerwehr-gangelt.de entgegen.

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