„Wichtig und unverzichtbar“: Mehr Platz für örtliche Feuerwehr

Von: g.s.
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Hier, neben dem hinteren Teil des Prummerner Feuerwehrhauses, wird der Erweiterungsbau errichtet, deuten Thomas Fiedler, Hans-Josef Kempen, Klaus Bales, Herbert Brunen, Harald Lamertz und Michael Meyer (v.l.) die Lage des Gebäudes an. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Prummern. „Wir sind froh, dass wir in Prummern über eine Freiwillige Feuerwehr verfügen“, blickt Ortsvorsteher Klaus Bales auf die schlagkräftige Gruppe im Ort. Stolze 29 aktive Wehrleute gehören der über 100 Jahre bestehenden Löscheinheit Prummern an, und das sind für ein Dorf mit 670 Seelen recht viele, lobt der Ortsvorsteher.

Hinzu kommen zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 16 langjährige Feuerwehrmänner in der Ehrenabteilung. Doch die Prummerner Wehr hat ein Problem: Das Feuerwehrgerätehaus platzt aus allen Nähten und entspricht nicht mehr dem „allgemein gültigen Standard an Funktionalität“.

„Es ist wichtig und unverzichtbar, dass die Arbeit der Löschgruppe auf einem Niveau ermöglicht wird, das dem gesetzlich festgelegten Standard genügt. Sowohl hinsichtlich der Ausstattung, als auch der Größe der Räumlichkeiten“, so Klaus Bales. Das sehen Bürgermeister Thomas Fiedler, Erster Beigeordneter Herbert Brunen und der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen, Stadtbrandinspektor Michael Meyer, genauso.

Deshalb trafen sie sich mit Löscheinheitsführer Hans-Josef Kempen und dessen Stellvertreter Harald Lamertz in Prummern, um über einen Erweiterungsbau zu sprechen. Geplant sind eine Verbesserung der Umkleidesituation mit Anbau eines Schulungs-, beziehungsweise Besprechungsraums. Dazu soll das vorhandene Feuerwehrhaus im hinteren Teil erweitert und aufgestockt werden. Den Wehrleuten würde eine zusätzliche Grundfläche von 100 Qua­dratmetern zur Verfügung stehen.

„Die Stadt hat für 2014 und 2015 bereits Haushaltsmittel in Höhe von 170 000 Euro bereitgestellt“, macht Bürgermeister Thomas Fiedler klar. Ihm ist bewusst, dass die Feuerwehr in der Kommune einen großen Stellenwert besitzt und sich einer hohen Wertschätzung von Seiten der Bevölkerung erfreut. „Ich habe bereits mit den Fraktionsvorsitzenden gesprochen, und alle erkennen die Wichtigkeit der Feuerwehr und die Notwendigkeit einer Erweiterung des Gerätehauses in Prummern an“, berichtet der Bürgermeister.

Aufgrund der finanziellen Situation der Stadt müsse die Löscheinheit Prummern allerdings auch Eigenleistung erbringen. In den zurückliegenden Wochen und Monaten seien mehrere Varianten einer Erweiterung geprüft worden. Auch die Räume in der benachbarten ehemaligen Schule wären einbezogen worden.

Aber: „Man stelle sich vor, dass bei einer Besprechung der Feuerwehr im Raum nebenan der Musikverein probt oder eine andere Veranstaltung stattfindet“, machte der Verwaltungschef auf die mögliche Geräuschkulisse aufmerksam.

Vor konkreter Planung

Zwischenzeitlich wurden erste Skizzen erstellt und die Kosten analysiert. Trotz einer Eigenleistung in Form der Erstellung der Gewerke durch die Feuerwehrkameraden fehlten demnach noch weitere 60 000 Euro. „Das wird eine architektonisch Herausforderung“, vermutet Thomas Fiedler. „Vermessung, Elektro-, Installations-, Schlosser-, Maler-, Fliesen und Dachdeckerarbeiten will die Löscheinheit selbst leisten“, nennt Beigeordneter Herbert Brunen den Umfang.

Der Gedanke, das Feuerwehrhaus zu erweitern, sei schon vor Jahren entstanden, aber nun werde er zur Reife geführt. „Unsere Löscheinheit arbeitet unter Bedingungen, die an anderer Stelle längst geändert wurden“, so der Ortsvorsteher. Das etwas verbessert werden muss, ist allen klar.

„Jetzt müssen wir schauen, woher wir die 60 000 Euro bekommen“, denkt der Bürgermeister weiter. Wenn alles glatt verläuft, heißt es, könnte noch in diesem Jahr ein konkreter Plan entworfen und dann 2015 mit dem Bau begonnen werden.

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