West-Musiksommer: Vollblutmusiker begeistern mit Bigband-Sound

Von: g.s.
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Während bei der Coverband „I
Während bei der Coverband „Insideout” am Samstag nicht die erwartete Zuschauermenge auftauchte, waren es bei den „Original Eschweilern” am Sonntag immerhin 400 Menschen, die dem Sound der Big Band lauschten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der West-Musiksommer löste in Geilenkirchen im vergangenen Jahr das zuvor neun Mal veranstaltete Radrennen „West-Energie-Tour” ab. Die 2. Ausgabe des musikalischen Ereignisses war diesmal am Sonntag eingebettet in den 21. Niederrheinischen Radwandertag und bildete den Anfang der Musiksommer-Serie, die in Übach-Palenberg und Wassenberg fort gesetzt wird.

Beim Auftritt der Coverband „Insideout” zeigten die Geilenkirchener kein großes Interesse, denn es waren gerade einmal um die 50 Menschen, die vor der Bühne den sieben Musikern ihr Gehör liehen. Dafür saßen nebenan bei „Jabusch” über 150 Gäste, die sich auch dort von der Musik mitreißen lassen konnten. Nun gastierte am gleichen Abend auch BAP in Heinsberg, und diesem Großevent dürfte ein Teil der Zuschauermisere in Geilenkirchen geschuldet sein.

Die Insideout-Bandmitglieder mit Frontfrau Tanja Stemmer (Gesang), Suad Arifi (Keyboards), Andreas Hoffmann (Bass), Ralf Meier (Schlagzeug), Frank Moch (Sologitarre), Jo Schwarz (Saxofon) und Mark Stockums (Gesang und Gitarre) ließen sich durch die Lücken auf dem Rathausvorplatz nicht negativ beeinflussen und machten den Abend für die Zuhörer zu einem schönen Erlebnis. Vor zehn Jahren wurde „Insideout” gegründet, die Musiker kommen aus dem Großraum Mönchengladbach-Viersen. „Wir spielen Partyrock und covern Rock-Pop-Songs”, nennt Mark Stockums die musikalische Richtung, bevor Moderator Markus Peggen die Band ankündigt und es richtig fetzig losgeht. Ohrwürmer waren genauso dabei wie Oldies, die zwar bekannt, aber nicht unbedingt ein Nummer-1-Hit wurden. Die Gäste zeigten sich jedenfalls begeistert von dem ausgewählten Repertoire und spendeten viel Beifall.

Der zweite Tag des West-Musiksommers zeigte sich durchaus verheißungsvoller als der voraus gegangene. Hier standen die „Original Eschweiler” auf der Bühne und das bedeutete 30 Vollblutmusiker mit voluminösem Big-Band-Sound.

Seit 60 Jahren, länger noch als die Eschweiler Fanfaren, tourt das Orchester aus der Indestadt durch die ganze Welt. Konzertreisen führte die Musiker nach New York, Las Vegas, Toronto, Bangkok, Johannesburg, Mexiko City, Rio de Janeiro, Paris, Athen und in weitere Weltstädte. Viele TV-Auftritte und 27 Musikproduktionen machten die Eschweiler ebenfalls weithin bekannt. Mit einem Twist-Medley startete die Big-Band in Geilenkirchen ihr Gastspiel, und die Zuhörerschar vergrößerte sich mit der Zeit immer mehr. So waren es am Ende um die 400 Menschen, die sich mit dem Repertoire der Big Band anfreunden konnten.
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