Welchen Name soll das Naherholungsgebiet erhalten?

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Übach-Palenberg. Es soll ein Name für ein Schmuckstück der Stadt Übach-Palenberg her. Die Rede ist vom Naherholungsgebiet der Stadt Übach-Palenberg, gelegen im Wurmtal zwischen den Stadtteilen Rimburg und Zweibrüggen.

Im vergangenen Jahr ist es 20 Jahre alt geworden. Das „Kind” soll endlich einen eigenen Namen erhalten. Ende der 80er Jahre wurde es auf dem Gelände des ursprünglich für eine Bewerbung zur Landesgartenschau vorgesehenen Terrains mit einem Aufwand von 6,7 Millionen Mark errichtet.

Am 16. Juni 1989 eröffnete es dann im Beisein des damaligen NRW-Städtebauministers Christoph Zöpel. Seither ist es Anziehungspunkt nicht nur für die Bürger aus Übach-Palenberg, sondern auch für die Menschen aus den Nachbarkommunen. Das über 15 Hektar große Kerngelände zwischen der Wurmtalbrücke und Zweibrüggen ist vor allem durch seine multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten zu einer Attraktion geworden. Minigolf, Tretboot und Boccia laden zur Freizeitgestaltung ein.

In der Region einzigartig ist der Mehrgenerationenspielplatz mit Spielgeräten für Jung und Alt sowie mit einer bei Kindern beliebten alten Grubenbahn.

Daneben ziehen auch die auf unterschiedlichen Höhenlagen angelegten und mit Ruhebänken ausgestatteten Spazierwege zahlreiche Erholungssuchende an. In diesem zentralen Bereich befindet sich auch das seit dem vergangenen Jahr ganzjährig nutzbare Café, in dem sich der von der Euregionalen 2008 geförderte Infopoint für Radfahrer befindet. Insbesondere in den Sommermonaten freuen sich die zahlreichen Besucher über das Terrassencaf und die Dachterrasse.

„Konzertmuschel”

Unmittelbar an das Café angrenzend wurde die „Konzertmuschel” errichtet. Hier finden in den Sommermonaten unterschiedliche Konzerte statt.

Nicht weit davon entfernt können sich Geschichtsinteressierte ein Bild von der Badekultur der alten Römer machen. Die während der Bauzeit gefundenen Überreste eines römischen Badehauses wurden aufwändig restauriert. Auf Schautafeln wird die Funktionsweise dieser historischen Badeanlage erläutert. Der Bereich um dieses römische Badehaus bildet auch die Kulisse für das anlässlich des Denkmaltages stattfindende Mittelalterlager. Gerne werden auch die anderen „Schätze” des Übach-Palenberger Wurmtales besucht.

Schloss Rimburg, Schloss Zweibrüggen und den Willy-Dohmen-Park erreicht man nach kurzen Spaziergängen.

Das Naherholungsgebiet im Übach-Palenberger Wurmtal soll jetzt einen eigenen Namen erhalten. Schulen, Vereine und Bevölkerung von Übach-Palenberg werden von der Stadt zum Namenswettbewerb eingeladen.

Per Brief- oder Postkarte, aber auch auf der Internetseite der Stadt können die Namensvorschläge bis zum 28. Februareingereicht werden. Einsendungen gehen an: Stadtverwaltung Übach-Palenberg, Amt für Wirtschaftsförderung, Kultur und Bürgerservice, Martina Waliczek, Rathausplatz 4, in 52531 Übach-Palenberg.

Die drei besten Vorschläge

Der Haupt- und Finanzausschuss wird die drei besten Vorschläge auswählen. Die Gewinner erhalten einen Preis. Sollten mehrere gleiche Vorschläge eingehen, die die Plätze 1 bis 3 belegen, so entscheidet das Los über die Gewinner, die von der Stadt Übach-Palenberg benachrichtigt werden.

Der neue Name soll zeitnah in diesem Jahr im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Wurmtal bekanntgegeben werden.
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