Weitere Fusion bei den Banken in der Region

Von: lenz
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Die Vorstände planen die Fusion: (v.l.) Peter Grefen und Ulrich Lowis sowie Marcel Richter und Karl Cappel. Foto: lenz

Geilenkirchen/Hückelhoven. Auf dem Bankensektor der Region steht eine neue Fusion ins Haus. Die Spar- und Darlehnskasse Brachelen und die Volksbank Randerath-Immendorf werden ihren Mitgliedern im Sommer empfehlen, beide Genossenschaftsinstitute zusammenzuführen.

Das berichteten Montag die vier Vorstandsmitglieder der beiden Kreditgenossenschaften. Die beiden Finanzdienstleister begründen ihre Verschmelzungspläne mit weiter steigenden Anforderungen von Politik und Aufsicht, die besonders in kleinen Geldinstituten zusätzliche Bürokratie und Kosten verursachten.

Den Generalversammlungen wird daher vorgeschlagen, rückwirkend zum Jahresbeginn 2013 zu fusionieren. Der Name des neuen Instituts steht derzeit noch nicht fest. „Wir wollen gemeinsam Zukunft gestalten“, lautet die Überschrift des Info-Briefes an die rund 3500 Teilhaber der beiden Genossenschaften.

Beide Institute sehen sich darin als wirtschaftlich stark. Auch die jüngste Finanzkrise hätten sie unbeschadet überstanden. Allerdings habe sich in diesem Rahmen das Umfeld geändert, in dem sich alle Genossenschaftsbanken bewegen müssten: „Obwohl Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehnskassen weder Verursacher der Krise waren noch großen Schaden davon getragen haben, treffen sie die Folgen neuer Gesetze und ständig zunehmender Aufsicht besonders hart. Die Folge: mehr Bürokratie.“

Die Vorstände und Aufsichtsräte der Banken – am Montag vertreten durch Peter Grefen und Ulrich Lowis (Randerath-Immendorf) sowie Marcel Richter und Karl Cappel (Brachelen) – hätten deshalb in den vergangenen Monaten intensiv strategische Möglichkeiten untersucht und bewertet. Vor diesem Hintergrund sagen die Vorstände: „Nach umfangreicher Prüfung der kundenbezogenen und betriebswirtschaftlichen Situation sowie sorgfältigen und eingehenden Beratungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft am besten gemeinsam mit einem weiteren Genossenschaftsinstitut zu lösen sind.“

Beide Kreditgenossenschaften bieten ihren Mitgliedern und Kunden an, während der Öffnungszeiten ihrer Geschäftsstellen und im Rahmen einer Vorstand-Hotline am 6. April Anregungen zu geben oder Fragen zu stellen.

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