Weisweiler-Elf kommt ins Heidestadion

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Drei Leben für die Raute: Wenn man den „Fingerzeig” von Sohn Stefan Meuffels, Vater Frank (rechts) und Onkel Ralf richtig deutet, sollen Teverens „Veteranen” und Regionalligaaufsteiger von ´96 wohl acht „Buden” von Borussias Weisweiler-Elf kriegen. Der Teverener Familienclan ließ jedenfalls keine Zweifel, auf welcher Seite er steht. Foto: Malinowski

Geilenkirchen-Teveren. „Ich war auch da! Das war der glatte Wahnsinn”. Frank Meuffels taucht euphorisch in die Vergangenheit ein. Er erzählt von jenem Junitag, vom alles entscheidenden Spiel in Rheinbach, vom Aufstieg und von der anschließenden Fahrt durch Teveren.

„Ich glaube, damals war auch noch Kirmes im Dorf, das passte wie im Film zusammen”, kamen Germania Teverens Fußballer mit dem Regionalliga-Aufstieg ins Dorf zurück. Längst schon hatten Fernseh-Kameras das idyllische Teveren im Tagesrhythmus aufgesucht, die Zeitungslandschaft hatte neue Objekte gefunden, ein großes Sensationsblatt berichtete gar vom „Bauerndorf” mit einer phantastischen Fußballmannschaft.

Der Aufstieg und seine Geschichte hatten mehrere Helden. Die auf dem Platz und die im Funktionärsbereich. Da war die Mannschaft um Udo Heilmann, Mike Funk, Kalle Stoffels, Michel Haan, Tom Huschbeck, Paul Janssen, Markus Wacht, Mario Papic, die Rheinbach mit sieben Toren „weghaute” und das Fernduell gegen den FC Remscheid für sich entschied.

Ein persönlicher Erfolg für Trainer Norbert Wagner über seinen Kontrahenten Detlef Pirsig. Der damalige Präsident und Klubchef Hans-Josef Paulus hatte - auch in Anspielung an seine glanzvolle Schützenkarriere - den sympathisch gemeinten Spitznamen „Kaiser” weg. Auch Paulus, der Kaiser von Teveren, hatte maßgeblichen Anteil an dieser ungewöhnlichen Erfolgsstory.

Frank Meuffels, Gladbach-Fan mit Herzblut, hat diese Geschichte nie in Ruhe gelassen. Er und einige weitere Organisatoren arbeiteten ein halbes Jahr daran, die Weisweiler-Elf zu bekommen, um sie gegen die damaligen Aufsteiger und weitere Fußballer-Größen, die mal das Teverener Trikot getragen haben, antreten zu lassen.

Der Termin steht. Am Freitag, 17. Juli, wird die Begegnung um 19 Uhr angepfiffen.
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