Weinfest im Herzen der Stadt ist ein Volltreffer

Von: Markus Bienwald
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Mit einem guten Tropfen in geselliger Runde anstoßen war beim inzwischen elften Weinfest in Geilenkirchen angesagt. Foto: Markus Bienwald
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Die „Oakcity Jazzband“ (unten links) war als „Walking Act“ ein echter Hit. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Das Weinfest auf dem Geilenkirchener Markt war ein echter Volltreffer. Dabei gab es schon bei der außerordentlich gut besuchten Eröffnung am Freitagabend natürlich auch bange Blicke gen Himmel, die sich aber größtenteils als unnötig erwiesen.

Denn die Organisatoren vom Aktionskreis Geilenkirchen hatten in enger Zusammenarbeit mit der Stadt dafür gesorgt, dass eine wahre Armada von Schirmen die Sitzgelegenheiten auf fein hergerichteten Bänken und die Stehtische gut geschützt waren. Andererseits erfüllte das Wetter nicht ganz die düsteren Prognosen, und es blieb doch recht trocken, wenn auch kühl. „Wir hatten einen hervorragenden Start“, konstatierte denn auch Aktionskreis-Vorsitzender und –Geschäftsführer Rüdiger Strübig nach dem Startschuss am Freitag.

Das elfte Weinfest lag ihm dabei sehr am Herzen, und auch wenn die Diskussionen um den Standort – ob nun Friedlandplatz oder Markt – an manchen Ecken noch unterschiedlich verliefen, schienen alle glücklich auf dem Markt. „Aufgrund des großen Zuspruchs und des häufig vorgetragenen Wunsches unserer Besucher haben wir auch in diesem Jahr auf ein aufwendiges Bühnenprogramm verzichtet“, so Strübig.

Das ließ sich problemlos an den Besucherzahlen und Meinungen ablesen. „Ich finde es so prima, da kann man sich viel besser unterhalten“, meinte ein Gast am Rande der Veranstaltung über die nicht so präsente Musik. Aber natürlich kommt so ein Fest nicht ganz ohne Live-Darbietungen aus, und hierfür war die belgische „Oakcity Jazzband“ aus Maaseik ein echter Garant für Stimmung. Statt auf der Bühne zu verharren, verlegten die Herren mit Blasinstrumenten, Trommel und Gesang ihre Musik einfach mitten zwischen die Leute und landeten damit einen Volltreffer.

Denn als so genannter „Walking Act“ konnten sie in ihrem mehr als vier Stunden Programm am Samstagabend so ziemlich jede Ecke des schönen Weinfestes erreichen. Und der Erfolg gab den Organisatoren vom Aktionskreis Recht, die natürlich auch bei dieser Gelegenheit ihren 50. Geburtstag tüchtig feierten. Denn auch am Samstagabend, als der Regen schon tagsüber einige Kapitel geschrieben hatte, war der Platz brechend voll. Die eingeladenen Winzer und Weinhändler freuten sich über den Ansturm, und das Mitgebrachte war schnell vergriffen.

Natürlich war das Weinfest auch eine ideale Bühne für Kandidaten und Bürger, sich über die anstehende Bürgermeisterwahl und deren Ausgang den Kopf heiß zu reden. „Doch bei einem leckeren Wein geht die Diskussion natürlich viel besser“, meinte Rüdiger Strübig abschließend mit einem großen Augenzwinkern dazu. Er durfte übrigens definitiv das letzte Mal mit Bürgermeister Thomas Fiedler das Fest eröffnen.

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