Weinfest findet künftig auf dem Markt statt

Von: Georg Schmitz
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Probeweise wurde die neue LED-
Probeweise wurde die neue LED-bestückte Weihnachtsbeleuchtung für Geilenkirchen in dieser Woche einmal kurz eingeschaltet. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Wohin mit dem Weinfest?, haben sich die Mitglieder des Aktionskreis (AK) Geilenkirchen bei ihrer Mitgliederversammlung im Sportpark Loherhof gefragt.

Und um dieses Thema entwickelte sich dann eine mehr als einstündige, unnötige Diskussion, an deren Ende ein eindeutiges Votum für den Marktplatz stand. Eingangs hatte die AK-Vorsitzende Dr. Rita Freches-Heinrichs die zwei Dutzend Mitglieder begrüßt, bevor Geschäftsführer Rüdiger Strübig noch einmal auf die zurückliegenden Ereignisse blickte.

„Unser Weinfest hat mittlerweile Kultstatus”, vermeldete Strübig, und auch der erste Schlemmertreff auf dem Friedlandplatz sei eine Bereicherung gewesen. Die alte Weihnachtsbeleuchtung mit ihren Glühbirnen gehöre mittlerweile der Vergangenheit an, eine moderne LED-Beleuchtung werde in wenigen Tagen erstmals offiziell erstrahlen.

Derzeit seien 165 Mitglieder im Aktionskreis Geilenkirchen heimisch. Innerhalb von zehn Jahren konnte die Mitgliederzahl so um über einhundert Prozent, von 74 im Jahre 2001 auf die aktuelle Zahl gesteigert werden. Schatzmeister Arno Plum ging im Kassenbericht detailliert auf die Kosten für die einzelnen Veranstaltungen ein.

Das teuerste Event in 2010

Dabei wurde erneut deutlich, dass der Nikolausmarkt 2010 wieder das teuerste Event war. Für den kommenden Nikolausmarkt sähe es ein wenig besser aus, denn es hätten sich einige Sponsoren gefunden. Unter anderem für die Übernahme der Finanzierung der Weckmänner und des Nikolaus.

Mit dem Stichwort „Weinfest” begannen die Diskussionen um das Für und Wider Marktplatz oder Friedlandplatz. Dr. Rita Freches-Heinrichs erläuterte noch einmal die Gründe für die erstmalige Verlegung in 2011 an den Standort Markt. Aufgrund von brandschutztechnischen Auflagen sei der Friedlandplatz nicht mehr der Standort der ersten Wahl für das Weinfest. Freches-Heinrichs stellte Vor- und Nachteile gegenüber. Auf dem Marktplatz stehe eine Fläche von 1463 Quadratmetern zur Verfügung. Die nutzbare Fläche auf dem Friedlandplatz beschränke sich auf 937 Quadratmeter. 50 Standplätze für Händler und Aussteller auf dem Marktplatz stünden 20 auf dem Friedlandplatz gegenüber.

Die Einsehbarkeit des Marktplatzes sei weitaus besser als die des Friedlandplatzes. Sechs Fluchtwege auf dem Markt stünden vier auf dem Friedlandplatz gegenüber. Die Einnahmesituation sei auf dem Marktplatz ebenfalls höher, was auch Schatzmeister Arno Plum bestätigte. Die AK-Vorsitzende wies darauf hin, dass die Menschenmassen, die beim diesjährigen Weinfest den Markt bevölkerten, auf dem Friedlandplatz niemals hätten untergebracht werden können. „Es muss aber ein Ausgleich für den Friedlandplatz geschaffen werden”, mahnte Freches-Heinrichs.

Rüdiger Strübig verwies darauf, dass bei einem Wegfall der großen Bühne noch mehr Platz für Aussteller geschaffen werden könne. Eventuell könnten mobile Bänkelsänger, Alleinunterhalter, Musikgruppen den Unterhaltungspart übernehmen. Die Mitglieder schritten nach weiterem Geplänkel zur Abstimmung über den Weinfest-Standort. Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung stimmten 23 Mitglieder für den Standort Marktplatz. Nun denkt der Aktionskreis über einen Ausgleich für den Friedlandplatz nach, wobei der Schlemmertreff oder die Reaktivierung des Martinsfestes im Gespräch sind.

50.000 Euro gestemmt

Freches-Heinrichs und Strübig gingen auch noch einmal auf die neue Weihnachtsbeleuchtung ein, deren Gesamtkosten sich auf rund 50 000 Euro beläuft. Diese beträchtliche Summe habe durch die Solidargemeinschaft der Geilenkirchener Einzelhändler und durch einige Sponsoren gestemmt werden können.
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