Weihnachtspaketaktion: Hunderte Kisten und 40 Teddybären

Von: mabie/g.s.
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Kirsten Kurzweg, Doris Heutz, Rita Henz, Detlef Dignatz, Thomas Schiffmann, Tatjana Honrodt, Thorsten Honrodt und Dominik Klaaßen (v.l.) freuen sich in Geilenkirchen über die Weihnachtspakete. Foto: Georg Schmitz
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Uwe Kunau (links), Franz-Josef Schippers und Peter Willms (v.r.) danken in Gangelt Christa und Klaus Schulze für die Paketspende. Foto: Georg Schmitz
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Martin (l.) und Ursula Lochter (M.) gehörten zu den vielen Einzelspendern, die im Übach-Palenberger CMC für viele Weihnachtskisten sorgten. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Spontan erinnert sich Ursula Lochter an ihre Kindheit in Berlin, als sie am Mittwochvormittag ihre Weihnachtskiste abgibt. „Wir haben uns damals sehr über die Care-Pakete gefreut“, sagt sie. „Und weil wir etwas abgeben wollen, machen wir heute mit“, so Lochter weiter, „denn es gibt überall genügend soziale Brennpunkte.“

Die Freude über das große, schön verpackte, mit vielen Lebensmitteln bestückte und auch noch weihnachtlich verzierte Paket ist Roswitha Bischhaus-Trotnow ins Gesicht geschrieben. Sie dankt dem Spenderehepaar und kümmert sich im nächsten Moment gleich um die nächsten Lieferungen, die schon am Vormittag die ehemalige Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums in eine riesige Geschenkehalle verwandelt haben.

Die 15 Aktiven von der Übach-Palenberger Tafel haben an diesem Dienstag alle Hände voll zu tun, denn sie sammeln die Sachen, die als Teil der Weihnachtspaketaktion der Tafel und unserer Zeitung in unserer Region für Übach-Palenberg gepackt werden. Und da weiß Bischhaus-Trotnow vom Tafel-Vorstand jede Hilfe zu schätzen.

„Ohne unsere Spender wäre das alles nicht möglich“, freut sich Bischhaus-Trotnow, die neben Einzelspendern seit dem Start im Jahr 2006 auch eine wachsende Zahl von Dauerspendern, die immer bei der Kistenaktion dabei sind, dankt. Eine Dame meinte es dabei besonders gut und stiftete 40 Teddybären, für die sie jeweils ein eigenes kleines Kostümchen strickte. „Eine tolle Aktion“, wie auch die Chefin der Tafel meint. Und am Ende wünschte sie sich 200 Pakete. Am Abend waren es 198.

Gegen Mittag reihte sich am Mittwoch auch im Pfarrsaal der katholischen St.-Johann-Kirche in Geilenkirchen-Hünshoven bereits Karton an Karton. Wie auch die anderen Tafeln im Umland, hatte die Geilenkirchener Tafel kurz vor Weihnachten die Bürger aufgerufen, mit Spenden den Menschen zu helfen, deren Gabentisch ansonsten nicht so reichlich bestückt wäre.

Kirsten Kurzweg, Leiterin der Geilenkirchener Tafel, und ihre zwölf Teamkollegen zeigten sich einigermaßen zufrieden, denn am Ende des Tages hatten sich 124 Pakete mit Lebensmitteln, Alltagsartikeln sowie Spielzeug angesammelt. In der Hoffnung dass die Anzahl der Geschenke bis zum Abend noch kräftig ansteigen würde, packten die freiwilligen Helfer der Tafel fleißig mit.

Vor acht Jahren begann bei der unter dem Dach der Übach-Palenberger Tafel agierenden Geilenkirchener Filiale die Aktion im Pfarrheim in Bauchem. Alleine in Geilenkirchen gibt es an die 500 Bedarfsgemeinschaften mit mehr als 1000 Personen, die tafelberechtigt sind.

Im evangelischen Gemeindezentrum an der Lohausstraße nahmen Uwe Kunau, Franz-Josef Schippers und Peter Willms die Pakete für die Gangelter Filiale entgegen. Seit der Gründung der örtlichen Tafel im Jahre 2007 steht Kunau der Einrichtung vor. Er verweist auf rund 250 Bedarfsgemeinschaften, die berechtigt sind, am Donnerstag ein Paket in Empfang zu nehmen.

Christa und Klaus Schulze aus Birgden zählten am Morgen zu den ersten Paketlieferanten. „Wir denken jedes Jahr an die Tafel“, sagen sie. 2013 kamen rund 80 Paketlieferungen im evangelischen Gemeindezentrum Gangelt an, in diesem jahr waren es 57.

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