Weiden und Eichen werden 2012 gefällt

Von: g.s.
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In diesem Jahr wurden Pappeln
In diesem Jahr wurden Pappeln gefällt. Die gerodete Waldfläche wird später mit 3125 Rotbuchen und 140 Vogelkirschen aufgeforstet. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. In 2011 wurde im Stadtgebiet Geilenkirchen der Bestand an Pappeln stark dezimiert. Im kommenden Jahr sollen es Weiden und Eichen sein, die der Motorsäge zum Opfer fallen.

Das ging aus dem Wirtschaftsplan für den städtischen Waldbesitz für das Forstwirtschaftsjahr 2012 hervor, den Forstamtmann Wolfgang von der Heiden den Mitgliedern des Umwelt- und Bauausschusses der Stadt Geilenkirchen für das zuständige Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde vorstellte. So ist als Hauptmaßnahme die Nutzung eines Baumbestandes im Bereich des Windhausener Weges bei Teveren an der Stadtgrenze zu Übach-Palenberg zur Energiegewinnung vorgesehen.

Die Räumung erfolge mittels Raupe und Räumfix, wobei das Astmaterial auf Wälle zusammengeschoben werde. „Das Holz wird gehackt und zu Holzschnitzeln verarbeitet”, erläutert Wolfgang von der Heiden. Die Nutzung erfolge in Form eines Schirmhiebes, was bedeute, dass einzelne Bäume stehen blieben. Die gerodete Waldfläche werde später mit 3125 Rotbuchen und 140 Vogelkirschen aufgeforstet. „In junge Eichenbestände werden wir im Jahr 2012 ebenfalls eingreifen”, nennt der Forstamtmann die weitere Planung.

4000 Euro für Wegeunterhaltung

In Abteilungen des städtischen Waldbesitzes seien Strukturdurchforstungen zur Förderung der Bestände notwendig. Diese Maßnahmen dienten auch der Werterhöhung. Wolfgang von der Heiden nannte auch die Kosten für die Hauungsmaßnahmen, die mit 9850 Euro im Plan eingestellt seien.

Für die weiteren Maßnahmen wie Flächenräumungs- und Freischneidearbeiten ergäben sich Kosten in Höhe von 12.062 Euro. Zudem seien 4000 Euro für notwendige Wegeunterhaltungsarbeiten im Wirtschaftsplan vorgesehen.

Von der Heiden: „Insgesamt schließt der Forstwirtschaftsplan mit Kosten in Höhe von 27.575 Euro, dem stehen Einnahmen aus dem Holzverkauf von insgesamt 21.500 Euro gegenüber.” Dr. Stefan Evertz (Grüne) wollte wissen, ob sich die Trockenheit auf den Wald ausgewirkt habe. „Die trockene Witterung hat keine Auswirkungen auf den Bestand gehabt”, konnte der Forstamtmann die Ausschussmitglieder beruhigen.
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