Weg ist frei für Einkaufszentrum „Am Wasserturm“

Von: mabie
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Im März präsentierte sich das Gelände mitten im Bau: Mit schwerem Gerät wurden die Flächen frisch ausgehoben, foliert und für den Ausbau klargemacht. Repro: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es dürfte eines der meistdiskutierten, noch nicht in Betrieb gegangenen Projekte in der Stadt sein: das künftige Einkaufszentrum „Am Wasserturm“. Langsam, aber sicher tut sich etwas vor Ort, denn die Straßenbauarbeiten zur Verlegung der Straße hinter der bestehenden Wohn- und Geschäftsbebauung sind abgeschlossen.

Vor der voraussichtlichen Eröffnung im Jahr 2014, sind schon die grundlegenden Straßenzüge erkennbar. Zwar sind die Parkplätze noch nicht gebaut, doch ein Blick vom Carolus-Magnus-Centrum (CMC) zeigt deutlich, wie umfangreich die Arbeiten auf dem früheren Kerngelände der ehemaligen Gewerkschaft Carolus Magnus waren: Wo früher einmal die Fördertürme den Stolz der Bergleute symbolisierten, wurden mit schwerem Gerät die bestehenden Straßenbauten in Richtung CMC abgebrochen, Mutterboden und Geröllschichten beiseite geschafft.

Folierungen sorgen auf dem zwischenzeitlich zu kleinen Feuchtgebieten mitten in der Stadt gewordenen Freiflächen für eine kontrollierte Abfuhr von Oberflächenwasser und schützen die Einbauten der kommenden Parkflächen. Die bisherige Kreuzung mit Abzweigungen in alle Himmelsrichtungen verwandelte sich in eine T-Kreuzung. Später werden Querungshilfen und die Aussparung der ohnehin nicht baulich nutzbaren Schachtbereiche I und II der früheren Gewerkschaft Carolus-Magnus hinzukommen. Um das umzusetzen, wurde der frühere Straßenverlauf in eine leichte Verschwenkung geändert, um die Parkflächen anzubinden. Ist das Einkaufszentrum einmal fertig, wird es hinter dem dann über 50 Meter langen Gebäudekörper noch eine Zuwegung geben, die dem Lieferverkehr zur Verfügung steht.

Hinsichtlich der Geschosszahl sieht die vorläufige Planung zwei Geschosse vor, die im Erdgeschoss zwischen vier und fünf Meter Höhe erreichen. Darüber liegende, meist als Neben- oder Büroflächen genutzte Räume sollen niedriger sein. Insgesamt entstehen dort 9600 Quadratmeter Verkaufsfläche, die für Bekleidung 1900 Quadratmeter, Unterhaltungselektronik 1550, Haushaltsgeräte 300, Nahrungs- und Genussmittel 1600, Drogerie 750, Getränke 600, Schuhe 500 und noch weitere Quadratmeter für andere Anbieter überspannen.

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