Waubacher Weg kann hergerichtet werden

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Sieht gute Chancen, dass der Waubacher Weg hergerichtet wird: CDU-Chef Wolfgang Jungnitsch.

Übach-Palenberg. Die Chancen stehen gut, dass die Herrichtung des Waubacher Weges noch in diesem Jahr mit 65 Prozent Zuschuss durch die Landesregierung gefördert wird. Das sagte der Übach-Palenberger CDU-Vorsitzende Wolfgang Jungnitsch beim Bürgergespräch in Marienberg.

Jungnitsch bezog sich dabei auf ein Schreiben von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll, das Bezug auf verschiedene Anregungen der CDU nahm. Die Stadt hat vor geraumer Zeit einen Förderantrag zum „Stadterneuerungsprogramm” des Landes gestellt. Im Rathaus sehe man, so der CDU-Chef, das Projekt optimistisch und deshalb sei es in den Haushaltsentwurf enthalten.

Vermutlich werden demnächst einer Anregung des CDU-Ortsverbandes folgend die beiden Häuser „Am Eichenhang” abgerissen. Der Bürgermeister wies in seinem Schreiben auf ein Gespräch mit „Carolus Magnus” hin. Er erwarte zusätzlich eine Aufforstung in diesem Landschaftsschutzbereich.

Nach den Vorstellungen der Verwaltung könne für die Fläche „Auf der Höhe”, auf der bis vor einem Jahr Asylbewerberhäuser gestanden hätten, eine kleinere Wohnbebauung geplant werden. Gleiches gelte für den Bereich entlang des Wirtschaftsweges. Das grundsätzliche Einverständnis seitens der Bezirksplanungsbehörde, dem Regierungspräsidium Köln, liege im Rathaus vor.

Befestigung „Im Winkel”

Zu der von Jungnitsch angeregten Befestigung des Bereiches „Im Winkel” heißt es aus dem Rathaus, dass der Bürgermeister bereits ein erstes Planungsgespräch mit dem Tiefbauamt sowie einem Planungsbüro aus Geilenkirchen geführt hat. Die vorgelegten ersten Skizzen zur möglichen Platzgestaltung seien viel versprechend.

Nach einer Schätzung würden die Baukosten 60.000 bis 70.000 Euro betragen. Zur Finanzierung der Maßnahme möchte er, wie im Schreiben von Jungnitsch angeregt. Mittel aus dem Konjunkturpaket II beantragen. Die Unterlagen werde er an alle Fraktionen schicken. Er hoffe, dass der Rat im Rahmen der Haushaltsverabschiedung in der Ratssitzung am 17. März 2009 so entscheiden werde.

„Im Winkel”, so Jungnitsch, sei wohl der einzige Platz mit Wohnbebauung, der in einem derart desolaten Zustand sei. Die Bürger müssten den Eindruck haben, hier „sei die Zeit stehen geblieben”. Da der Platz keinerlei Befestigung vorweise, fließe bei Regen „Schlammwasser” in die Vorgärten. Bei trockenem Wetter staube es derart, dass ein Aufenthalt in den Vorgärten unmöglich sei.

Zum beantragten Fußgängerüberweg Spiertz/Marienstraße konnte Bürgermeister Schmitz-Kröll noch keine Auskunft geben. Da es sich um eine Landstraße handele, müsse die Stellungnahme des Landesbetriebes Straßen NRW abgewartet werden.

Den Fahrradweg „In der Schley” werde der Bauhof im März wieder „in seine ursprüngliche Breite zurückversetzen”. Diese Pflegearbeiten würden ähnlich wie im Herbst beim Radweg „Heinsberger Straße” durchgeführt.

Nach den Ausführungen des CDU Vorsitzenden folgte eine rege Aussprache in der vollbesetzten „Klosterstube”. Themen waren dabei die noch zu tätigenden Arbeiten im Bereich des Discount-Marktes Lidl sowie vor allem der Straßenzustand. Kloster- und Schulstraße etwa seien reine „Holperstrecken”, die im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zügig instandgesetzt werden müssten.

Bürgersinn fehlt

Die Straßenreinigung ist ebenfalls vielen Bürgern ein „Dorn im Auge”. Wenn keine öffentliche Reinigung erfolge, müssten alle Anlieger um die Sauberkeit bemüht sein. Hier fehle es bei so manchem Bewohner offensichtlich am notwendigen „Bürgersinn”, hieß es.

Großen Wert legten die Anwesenden darauf, von Jungnitsch h zu hören, welche Akzente er nach seiner Wahl zum Bürgermeister setzen wolle. Der Kandidat betonte hier vor allem die Wichtigkeit einer forcierten Mittelstandsförderung. Er habe bereits mit dem Bürgermeister der Nachbarstadt Baesweiler Kontakt aufgenommen, um zu hören, nach welchem Konzept dort die allseits anerkannte vorbildliche Mittelstandsförderung erfolge.

Sicher sei, dass er, wenn die Bürger ihn wählten, eine offensivere Förderung fordern werde. Man müsse auf die Mittelständler zugehen, ihre Anregungen hören und soweit möglich diese realisieren wollen. Dabei dürften sich diese Maßnahmen beileibe nicht auf das nähere Umfeld beschränken.

Besonderer Wert müsse auch auf die Infrastruktur gelegt werden. Hierzu sei ein Konzept zu entwickeln, welches dann Zug um Zug umgesetzt werden müsse.
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