Waldfeucht/Attendorn - Waldfeucht und andere Schönheiten prämiert

Waldfeucht und andere Schönheiten prämiert

Von: dpa
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Waldfeucht
Erst im November war Waldfeucht von NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (links) nach dem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” vergoldet worden. Jetzt gab es Silber auf Bundesebene. Foto: Petra Wolters

Waldfeucht/Attendorn. Sprachlose Freude herrschte am Freitag im sauerländischen Attendorn-Niederhelden. Das 320-Einwohner-Dorf im Kreis Olpe wurde als einziges aus NRW beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” als Golddorf ausgezeichnet.

Insgesamt hatten bundesweit 3300 Dörfer an dem Wettbewerb teilgenommen, 30 davon kamen in die Endrunde. Acht Dörfer begeisterten die Jury so sehr, dass sie „vergoldet” werden, 16 Mal gab es Silber, und sechs Orte werden mit Bronze ausgezeichnet. Als Bundessilber-Dörfer werden auf der Grünen Woche der Bad Berleburger Ortsteil Elsoff (Kreis Siegen-Wittgenstein), das Dorf Keppeln (Kreis Kleve, der Gummersbacher Ortsteil Lieberhausen (Oberbergischer Kreis), Oeynhausen (Kreis Höxter) und Waldfeucht im Kreis Heinsberg prämiert.

Die Preisträger wurden von Bundes-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) bekanntgegeben. Aigner betonte bei der Bekanntgabe der Siegerdörfer, dass die eigentlichen Gewinner die Menschen in den Dörfern seien: „Mit kreativen Ideen ist es ihnen gelungen, die Lebensqualität in ihren Gemeinden zu verbessern. An vielen Orten haben sie auf beeindruckende Weise Selbstverwaltung demonstriert.”

„Zur Siegerehrung wird bestimmt das ganze Dorf zur Grünen Woche fahren”, sagte Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke (parteilos). Er freute sich riesig. „Als ich den Dorfsprecher angerufen habe, wollte er das nicht glauben. Der hat gesagt: Können Sie das nochmal wiederholen.”

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