Geilenkirchen - Wagemutige stürzen sich in die Fluten

Wagemutige stürzen sich in die Fluten

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Drei dröhnende Böllerschüsse bildeten den offiziellen Startschuss für den Geilenkirchener Pfingstmarkt 2009.

Zu diesem Zeitpunkt schlenderten aber bereits zahlreiche Menschen über den Kirmesplatz mitten im Herzen der Stadt, denn um 17 Uhr hatten die meisten Fahrgeschäfte und Buden bereits geöffnet.

Bürgermeister Andreas Borghorst gratulierte den Siegern eines Malwettbewerbs, bei dem zum Thema „Pfingstmarkt” viele Schüler der Grundschulen ihrer künstlerischen Ader freien Lauf lassen konnten.

Die Jury mit Henriette Echghi, Birgit Gerhards, Marlis Tings, Detlef Kerseboom und Hans Günther Auras hatte im Vorfeld die besten Bilder prämiert.

Für die Gewinner gab es neben Urkunden auch Geschenkgutscheine für Freifahrten auf dem Kirmesplatz und ein Lebkuchenherz. Der Bürgermeister gratulierte und wünschte viel Spaß beim ersten Rundgang über den Kirmesplatz.

Von diesem zurückgekehrt, stand die ehrenvolle Aufgabe des Fassanstichs im Terminkalender des „Ersten Bürgers” der Stadt. Ein Schlag nach dem anderen sollte dem Fass den Gerstensaft entlocken.

Doch die über 40 Holzhammerschläge brachten kein Ergebnis, die bereitstehenden Gläser blieben erst einmal leer. Verschiedene „Experten” sorgten schließlich dafür, dass der richtige Zapfhahn Verwendung fand und das Bier endlich in Strömen floß.

Das Trommler- und Pfeifercorps Prummern stimmte die Besucher schon mal musikalisch auf den Jahrmarkt ein, auch wenn einige Meter weiter die großen Fahrgeschäfte die Spielmannsleute an Lautstärke weit übertönten. Direkt neben dem Ort der Eröffnungszeremonie machten die Mitarbeiter der Wildwasserbahn das „große Gerät” noch fit.

Kleine technische Problemchen führten zu dem Ergebnis, dass das „River Rafting” mit Verspätung in Betrieb genommen werden konnte. Aber dann klappte alles wie am Schnürchen, die ersten „Wagemutigen” stürzten sich mit den Gondeln in die Fluten. „Hier erleben Sie eine Flugsimulation mit einer F 16”, lockte einige Meter weiter ein Schausteller lautstark die Menschen in seinen Simulator. Überall ging es - auch im wahrsten Sinne des Wortes - vier Tage lang mächtig rund beim traditionellen Geilenkirchener Volksfest. Zum vierten Mal in Folge boten Händler beim Krammarkt im Wurmauenpark als Alternative zu den Buden und Pavillons auf dem Pfingstmarkt am Sonntag und Montag ihre Waren feil. Dazu gehörten Kunsthandwerk, Geschenk- und Dekorationsartikel, Schmuck, Lederwaren, Pflanzen und Floristik sowie Bekleidung.

Nachdem heute Abend die letzten Böllerschüsse des Feuerwerkes verklungen sind, wird schon in wenigen Tagen nicht mehr erkennbar sein, dass auf dem Beamtenparkplatz ein großes Jahrmarktspektakel viele Tausend Menschen begeistert hat.
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