Vortrag: Von Stralsund bis Usedom für null Euro

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Sandstrand-Idylle im Sonnenuntergang auf Rügen. Aber da gibt es noch mehr: Im Lichtbildervortrag der Europa-Union berichtet Referent Gerd Braun über die Ostseeküste. Dabei kommt er auch auf die Historie vieler Städte zu sprechen. Foto: stock/Metodi Popow

Geilenkirchen. Entlang der Ostseeküste von Stralsund über Rügen, Greifswald, Usedom zum Stettiner Haff führt der erste Lichtbildervortrag der Europa-Union Geilenkirchen im neuen Jahr. Der Vortrag findet am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Fürkötter, Konrad-Adenauer-Str., in Geilenkirchen statt. Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Reiseleiter“, also Referent des Bildervortrags, ist Gerd Braun aus Übach-Palenberg. Und die Tour verspricht, abwechslungsreich, spannend und informativ zu werden, wie ein kleiner Vorgeschmack bereits zeigt: Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern besteht aus aus Strand, Natur, prachtvollen Seebädern und altehrwürdigen Hansestädten.

Stralsund, heute auch als Hochschulstadt bekannt, zeugt mit seinem Stadtbild noch von der Macht und dem Glanz aus alten Hansetagen. Die verwinkelte Altstadt mit ihren prächtigen Bürgerhäusern und Kirchen gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die Insel Rügen bietet dafür spektakuläre Kreidefelsen, prachtvolle und vornehme Seebäder mit weiten Stränden und einem romantischen Hinterland mit kopfsteingepflasterten Baumalleen. Greifswald, ebenfalls eine frühere Hansestadt, beeindruckt mit mittelalterlich-hanseatischen Bürgerhäusern in Backsteingotik auf dem einzigartigen Marktplatz. Sehenswert sind zudem die Klosterruine Eldena und der Ortsteil Wieck mit der hölzernen Klappbrücke.

Usedom ist die zweitgrößte deutsche Insel. Als „Pommersche Riviera“ erlangte der circa 40 Kilometer lange Strand zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine große Beliebtheit unter Urlauben. Den Charme der alten Zeit bewahrten die stolzen ehemaligen Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck bis in die Gegenwart. Peenemünde wurde bedeutsam als Standort deutscher Raketenforschung vor dem und im 2. Weltkrieg. Der Ort ist seitdem eng mit dem Namen Wernher von Braun verbunden.

In Anklam, am Unterlauf der Peene gelegen und als Geburtsort deutschen Luftfahrtpioniers Otto von Lilienthal bekannt, erinnern nach den Zerstörungen in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs heutzutage nur noch die Marienkirche, die Ruine der Nikolaikirche und das Steintor an die wirtschaftliche Blütezeit der Stadt. Hier in Anklam konstruierte von Lilienthal seine ersten Flugapparate und führte erste Flugversuche durch.

Das Stettiner Haff, auch „Oderhaff“ und „Pommersches Haff“ genannt, gilt als ein Paradies für Naturliebhaber. Seit 1945 verläuft durch das Haff die Staatsgrenze zwischen Polen und Deutschland.

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