Vorlesewettbewerb: Leseeulen stellen sich der Aufregung

Von: g.s.
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Stolz erhoben: Die Schüler der KGS Immendorf nehmen ihre Urkunden und Buchgeschenke gerne entgegen. Foto: g.s.

Geilenkirchen-Immendorf. Die Freude stand den Jungen und Mädchen ins Gesicht geschrieben, als sie ihre Urkunden bekamen. Wie in jedem Jahr konnte die Leiterin der Katholischen Grundschule Immendorf, Anneliese Jaeger, am Ende verkünden: „Alle Kinder sind Sieger.“

16 Kinder hatten am 16. Vorlesewettbewerb der KGS Immendorf teilgenommen und vor Publikum je zwei Kurzgeschichten zu Gehör gebracht. Von jeder Klasse nahmen zwei Schüler teil. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis „Klasse 4“ ausgelobt. Drei Minuten hatten die Jungen und Mädchen Zeit, um den Text vorzulesen. Natürlich war einigen Schülern die Aufregung anzumerken, doch alle machten ihre Sache gut. „Wichtig ist für uns, dass sich die Kinder trauen vorzulesen“, erklärte Anneliese Jaeger und fügte hinzu: „Nicht das Siegen, sondern das Lesen steht im Mittelpunkt.“ Versprecher seien erlaubt, der Gesamteindruck entscheide.

Für die Schulleiterin war klar, dass sich das Lesen den veränderten Bedingungen anpassen muss. „Im Zeitalter der neuen Medien ist diese Aufgabe nicht geringer oder gar überflüssig geworden, sondern erfährt eine veränderte und verstärkte Bedeutung“, so Anneliese Jaeger. Die KGS Immendorf trage den Slogan „Lesende Schule“ und nicht zuletzt deshalb habe sie die Aufgabe, sich den neuen gesellschaftlichen Erfordernissen durch veränderte Schwerpunktsetzung in der Leseerziehung zu stellen. Die Grundschule müsse ihren Unterricht verstärkt auf den „kompetenten Leser informativer Texte“ ausrichten. Nach wie vor gehöre jedoch die Vermittlung von Lesen als Basiskompetenz und als Hilfe zur persönlichen Entwicklung zu den elementaren Aufgabenstellungen einer Schule.

Schwere Entscheidung

Die Jury mit Gerlinde Daniels, Monika Fuß, Daniela Sodekamp und Rudolf Müller hatte es nicht leicht, die besten Vorleser auszuwählen. Aber am Ende waren die Punkte vergeben und die Besten standen fest. Jedes teilnehmende Kind bekam eine Urkunde und durfte sich ein Buch aussuchen. Die Vorleser mit den meisten Punkten erhielten zusätzlich eine Stofftier-„Leseeule“. Dies waren Anastasia Crumbach (Klasse 1a), Darian Hoelper (Klasse 2a), Mateusz Zielinski (Klasse 3a) und Leonie Jansen (Klasse 4a). Mit einem Sonderpreis „Klasse 4“ wurden punktgleich Emma Komarasty und Anton Kaminski bedacht. „Wir haben heute ein Kind mit 40 Punkten, mehr geht nicht“, freute sich die Schulleiterin mit der „Super-Vorleserin“ Anastasia Crumbach.

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