Instrumentalverein St. Josef Breberen-Schümm in der Festhalle Breberen

Von „bekannt aus Funk und Fernsehen“ bis zum klassischen Marsch

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
15909980.jpg
Große Spielfreude und keine Angst vor bekannten Melodien: Die Musiker des Instrumentalvereins St. Josef Breberen-Schümm boten einen musikalischen Kult-Abend. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Als man vor Jahren die Bühne in der Festhalle nach vorne hin erweiterte, hätte man am besten noch einen bis zwei Meter mehr dazu gegeben – beim Weihnachtskonzert des Instrumentalverein St. Josef Breberen-Schümm reichte die Bühne für die 70 Musiker nämlich nur so gerade eben aus.

Die Weihnachtskonzerte des Instrumentalvereins gehören inzwischen zur Tradition in Breberen und locken Musikfreunde aus nah und fern an, unter anderem viele befreundete Musiker aus Waldfeucht, Saeffelen und Birgden. Für den guten Ton sorgten zunächst die Nachwuchsmusiker: sie alle spielten recht selbstbewusst und machen Hoffnung für die Zukunft des Instrumentalvereins. Unter anderem mit „My Dream“ von Peter Leitner demonstrierte das Nachwuchsorchester unter Dirigent Tim van Heel seine Stärke.

Anschließend startete der angekündigte Kult-Abend, Thomas Jansen und Vera Killen führten mit Charme durch das Programm. Was da vom großen Orchester kam, entzückte jeden Musikfreund. Unter Leitung von Achim Tholen wirkte das Orchester von der ersten bis zur letzten Minute hochkonzentriert.

Mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 gelang dem Orchester ein fulminanter Einstieg in einen Abend, der spektakulär weiterging: Dirigent Tholen leitete die Musiker durch „Harry‘s Wondrous World“, darauf folgte das Allegretto aus „Four Scottish Dances“ und noch vor der Pause mit „Carmen Fantasy“ von Sarasate bereits einer der Höhepunkte des Programms.

Mit ganzen Körper in Bewegung

Mit großer Leichtigkeit spielte sich das Orchester durch sein Repertoire. Dabei wurde deutlich: Der Dirigent hatte „seine“ Musiker immer im Griff, ging selbst über Grenzen. Achim Tholen war stetig mit dem ganzen Körper in Bewegung.

Mit dem „Herzegowina-Marsch“ demonstrierte das Orchester erneut die eigene musikalische Qualität. So auch beim „Soundtrack“ zum legendären Nintendo-Konsolen-Spiel Super Mario Brothers von 1985, Angst vor großen Stücken und bekannten Melodien hat das Orchester nicht. Auch nicht vor Stücken von The Police – besonders die Solisten hatten hier ihren großen Auftritt.

Das Orchester zeigte meisterlich, dass die großen Hits der Rock- oder Popszene auch für Blasmusik „traumhaft“ klingen können. Ein ganz besonderes Musikvergnügen und Anregung zum Mitraten präsentierte das Orchester dann während des „TV-Kult“-Teils des Abends, als Fernsehklassiker wie die Lindenstraße, die Schwarzwaldklinik oder das Traumschiff musikalisch angestimmt wurden.

Das Orchester präsentierte als Schlussakt den Nibelungen Marsch, der zu den besten Märschen für Orchester gezählt werden kann. Ohne Zugaben sollten die Musiker jedoch nicht von der Bühne kommen.

Als besonderes Geschenk an sein Kult-Publikum präsentierte die Musiker des Instrumentalvereins zum Abschluss die böhmische Polka „Wir Musikanten“ inklusive Gesang des „Zint Jupp Gesang-Ensembles“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert