Volles Haus zum 165-Jährigen des Cäcilienchores Breberen

Von: agsb
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Singen verbindet: Das bewies der Cäcilienchor Breberen bei seinem 165-jährigen Jubiläum. Foto: agsb

Gangelt-Breberen. Ein großer Erfolg wurde das Jubiläumskonzert des Cäcilienchores Breberen, der auf eine 165-jährige Geschichte zurückblickt. Welchen Stellenwert das Chorsingen in der Region hat, wurde durch die hohe Besucherzahl deutlich: Es mussten sogar Stühle nachgereicht werden, die Festhalle war voller Musikfreunde.

Diese erlebten gleich Ungewöhnliches. Mit dem Zottelmarsch eröffnete der Chor unter der Leitung von Rudolf Laven und am Klavier begleitet durch Dr. Thomas Herfs diesen Konzertabend. Trommler Simon Pehla erhielt besonderen Applaus. Ivonne Heutz führte wie gewohnt durch das Programm. Und das Publikum sollte an diesem Abend noch mehr staunen, denn es wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten. Auf den Zottelmarsch folgte die kleine Nachtmusik. Nach „Wie kann es sein“ von den Wise Gusy wechselte der Chor mit dem Stück „Solang man Träume noch leben kann“ von der Münchener Freiheit langsam aber sicher in die Schlagerwelt. Natürlich durfte das allgegenwärtige „Atemlos“ von Helene Fischer nicht fehlen.

Das war schon klasse, wobei danach die Musikfreunde erst so richtig ins Schwärmen kommen sollten. „Dät Dörp“ texteten Magda Peters und Inge von Zoest nach der Melodie von „Highland Cathedral“. Rudolf Laven hatte dieses Stück eigens für den Chor bearbeitet. Aber ohne Dudelsackmusik wäre „Highland Cathedral“ nicht das Musikstück, das alle so lieben. Und als sich die Eingangstür der Festhalle nach den ersten Tönen öffnete, marschierte Karl Schöbben mit Dudelsack und Kilt durch die Reihen zur Bühne – was für ein Auftritt.

Der Projektchor, ebenfalls unter der Leitung von Rudolf Laven, sang zusammen mit dem Cäcilienchor Breberen „Viva la Vida“ (Coldplay) und „With or without you“ von der irischen Rockband U2. Im weiteren Verlauf des Konzertes begeisterte der Projektchor im gemeinsamen Gesang auch mit dem Männergesangsverein Cäcilia Waldfeucht. Dieser sang im zweiten Teil des Konzerts unter anderen „La Montanara“, das Lied der Berge, welche 1927 vom Italiener Toni Ortelli komponiert wurde und seitdem nicht nur im Alpenraum bekannt und beliebt ist. Der MGV unter Leitung von Hilde Ubben, die auch am Klavier begleitete, beendete dieses meisterhafte Chorkonzert mit „So eine Nacht“ von Guus Meuwis.

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