Geilenkirchen - Volksfest ist ein Aushängeschild für die Region

Volksfest ist ein Aushängeschild für die Region

Von: Georg Schmitz
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Besonders für die Jugend ist
Besonders für die Jugend ist das Fahrgeschäft „Breakdance” ein beliebter Treffpunkt.

Geilenkirchen. Dank des „Diamond Wheel” geht es auf dem Geilenkirchener Pfingstmarkt in diesem Jahr noch höher hinaus. Zusammen mit der neuen, rasanten Drehscheibe „Booster” und dem sich über drei Etagen erstreckenden Abenteuer-Laufgeschäft „Amazonas” ist das 55-Meter-Riesenrad die Attraktion.

Strahlender Sonnenschein lockte die Menschen schon am Eröffnungstag zum Pfingstmarkt. Bürgermeister Thomas Fiedler erinnerte sich noch an das vergangene Jahr, als es wie aus Eimern goss und alle Menschen beim Fassanstich klatschnass waren.

Dieses Wetter blieb dem nahezu 600 Jahren alten Volksfest, einem der ältesten in der Region, diesmal erspart. Bevor der Bürgermeister das Spektakel offiziell eröffnete, hatten schon 80 Frauen und Männer der Wohnstätten für Behinderte der Lebenshilfe Heinsberg ihre Runden über den Kirmesplatz gedreht.

Bei Freifahrten, freiem Essen und Trinken hatten sie alle ihren Spaß und der Rundgang wurde zum Erlebnis. „In diesen Tagen steht hier auf dem Pfingstmarkt mit 55 Meter das höchste Gebäude der Stadt”, ließ Fiedler mit Blick auf das niederländische „Reuzenrad” die Zuhörer wissen. Das „Diamond Wheel” könne während der Kirmestage getrost als Geilenkirchens Wahrzeichen bezeichnet werden. „Der Geilenkirchener Pfingstmarkt hat sich in den letzten Jahren zu einem Aushängeschild nicht nur für die Stadt Geilenkirchen, sondern für die gesamte Region entwickelt”, so der Bürgermeister.

Dass das Volksfest eine derartige Anziehungskraft ausübe, sei besonders Marktmeister Detlef Kerseboom zu verdanken, der es immer wieder schaffe, neue Fahrgeschäfte nach Geilenkirchen zu holen. Neben den sieben Großgeschäften und vier Kinderkarussells habe der Pfingstmarkt noch vieles mehr zu bieten. Spezielle Imbiss- und Ausschank-Pavillons sowie Vergnügungsbetriebe würden ebenfalls zum Unterhaltungsfaktor beitragen.

Hier treffe man Freunde, Nachbarn und Bekannte, man lerne neue Menschen kennen - es werde miteinander geredet, gelacht, gegessen und getrunken. Thomas Fiedler dankte auch den Anwohnern, die jedes Jahr zu Pfingsten fünf Tage lang geduldig die Geräuschkulisse ertragen müssten. Bevor der Bürgermeister mit dem Fassanstich das fünftägige Spektakel eröffnete, wünschte er den Schaustellern gute Geschäfte und den Besuchern schönes Wetter.

Ganz nebenbei wurde der Bürgermeister von einem Dutzend hübscher Frauen angesprochen, von denen eine ihren „Junggesellinnen-Abschied” feierte und aus diesem Grund eine „Sammelbüchse” vorhielt. Frank Roos richtete für die Schaustellergemeinschaft ebenfalls ein paar Worte an die Zuhörer und lud zum bunten Treiben ein.

Bei einem gemeinsamen Rundgang inklusive musikalischer Begleitung durch das Trommler- und Pfeiferkorps Prummern konnten sich die Stadtverordneten wie auch alle anderen Besucher von der Attraktivität des Pfingstmarktes überzeugen. Auch der mittlerweile siebte Krammarkt im Wurmauenpark fand wieder viel Anklang.

Am Dienstag laden die Schausteller ab 14 Uhr zum Familientag mit reduzierten Fahrpreisen und besonderen Angeboten der Imbiss- und Ausschankbetriebe ein. Gegen 22.45 Uhr macht ein großes Höhenfeuerwerk darauf aufmerksam, dass sich der Pfingstmarkt langsam dem Ende zuneigt.
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