Vier Tage Sommerkirmes der St.-Johannes-Schützen in Lindern

Von: Jennifer Hapke
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Verleihen der Sommerkirmes besonderen Glanz (von links nach rechts): Co-Adjutantenpaar Astrid und José Arantes, Adjutantenpaar Natalie Mauritz und Heinz-Jürgen Schmitz, General Hans-Josef Wacker, Königspaar Tatjana und Robert Spicker, Generaladjutant Theo Clemens, Adjutantenpaar Manuela Borowski und Oliver Zitzen, Co-Adjutantenpaar Marion und Manfred Reinartz, Prinz Dennis Schroiff, Bezirksschülerprinz Jannik Krings und Brudermeister Hans Gisbertz. Foto: Jennifer Hapke

Geilenkirchen-Lindern. Am Montag sind in Lindern mit dem Klompenball und dem traditionellen Dämmerschoppen vier schöne Kirmestage zu Ende gegangen. Das abschließende Unterhaltungsspiel „Schlag den Raabert“ verlor König Robert Spicker zwar nach sechs Runden, aber dies konnte seine Freude und die seiner Königin Tatjana nicht schmälern.

Begonnen hatte die Sommerkirmes der St.-Johannes-Schützenbruderschaft am Freitag mit dem Besuch der heiligen Messe. Anschließend zogen die Schützen mit dem Trommler- und Pfeiferverein Lindern und der Blaskapelle Brachelen zum Königshaus, um dort den Königsbaum zu platzieren.

Vorher reihten sich noch Prinz Dennis Schroiff und Bezirksschülerprinz Jannik Krings ein. Nach der Rückkehr zum Festzelt begann dort die Party zum Kirmesauftakt mit der Coverband „Night in Paris“. Etwa 300 Gäste feierten ausgelassen bis in die Morgenstunden.

Großer Zapfenstreich

Am Samstag holten die Schützen nach einer Messfeier ihren Prinzen Dennis und das Königspaar mit ihrem Gefolge ab. Auf der Wiese neben dem Festzelt wurde dann der große Zapfenstreich von den beiden musizierenden Vereinen dargeboten, an den sich der Königsball mit der Band „Riverside Music“ anschloss. Höhepunkte waren der Königswalzer und die Tombola. Im Laufe des Abends wurden auch drei verdiente Schützen mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Es waren Katrin Fenger, Gabriele Frömberg und Michael Fenger.

Frühschoppen

Am Sonntagmorgen zog der Trommler- und Pfeiferverein schon sehr früh durch den Ort, um alle zu wecken. Nach der Gefallenenehrung auf dem Friedhof sorgte die Blaskapelle Brachelen beim Frühschoppen im Festzelt für die nötige Stimmung. Nachmittags setzte sich der große Festumzug mit den befreundeten Bruderschaften aus Brachelen und Würm, einigen Maipaaren aus Beeck und dem Musikverein Uetterath in Bewegung. Bei idealem Kirmeswetter konnte man eine schöne Parade erleben. Der Sonntag klang dann mit der Cafeteria und dem Kuhroulette zu den Klängen des Casanovas der Berge aus.

Montagnachmittag stellte man sich am Bahnhof zum Klompenmarsch auf. Im Festzelt gab es eine Klompenprämierung und das eingangs erwähnte Unterhaltungsspiel. Zum Tanz spielte der Alleinunterhalter Bernd Pollmanns auf.

So gingen vier Festtage in Lindern zu Ende, die durch den plötzlichen Unfalltod des Fähnriches Jannek Tkocz am Dienstag vor der Kirmes getrübt wurden.

Die Schützen gedachten ihm mit einer Schweigeminute und trugen seine Fahne bei allen Umzügen mit.

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