Viele Kinder stürmen zum Tobetag in die Waschkaue

Von: Markus Bienwald
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Die Kinder durften ihre Geschicklichkeit beim THW-Jenga austesten. Foto: Markus Bienwald
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Der sichere und kindgerechte Umgang mit Pfeil und Bogen wurde bei den „Bockreitern“ aus Herzogenrath geübt. Foto: Markus Bienwald
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„Jünter“, das Maskottchen des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach stand für Fotos bereit. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Dass der Tobetag in der Waschkaue nicht nur immer wieder glückliche wie abends auch erschöpfte Kinder hervorbringt, sondern den Organisatoren auch persönlich eine ganze Menge abverlangt, davon kann Conny Roller ein Lied singen.

„So war eine Helferin für unsere Cafeteria am Tag vor der Veranstaltung gestürzt, war aber dennoch fleißig mit dabei“, freute sich die Mitorganisatorin von der Neuapostolischen Kirche (NAK) in Boscheln. Dass die NAK das Ganze im Ausschank begleitete und für die bestens bestückte Cafeteria bereitstand, war aber nur die eine Seite des eigentlich offiziell „OmaOpaMamaPapaTeenieKinderTobetag“ genannten Events.

Losbude ausverkauft

Die andere, spielerische Seite mit den ganzen tollen Tobe-, Spiel- und Spaßangeboten wurde wieder über den Verein „Funtasie“ organisiert. „Es ist überwältigend“, meinte dessen Vertreterin Marion Dalmisch. Sie freute sich schon über eine gut 90 Minuten nach dem Start ausverkaufte Losbude. „Aber auch die Wundertüten gehen weg wie warme Semmeln“, sagte sie, ehe sie mit dem insgesamt sicherlich rund 60-köpfigen Team hinter den Kulissen wieder zum nächsten Einsatz ging.

Einsatz zeigte an diesem Nachmittag auch der liebe „Jünter“, der weder ein Schreibfehler noch eine echte Person ist. Das Maskottchen des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach war zwar zum ersten Mal dabei, durfte sich aber wie ein Star durch die Menschenmassen in der früheren Waschkaue wühlen und war sicherlich am Ende des Tages auf gefühlt jedem zweiten Handyfoto mit dabei.

Mit dabei war auch dieses Mal wieder das Technische Hilfswerk (THW). Mit spielerischem Einsatz überzeugten auch die „Bockreiter“ aus dem nahen Herzogenrath. Denn sie zeigten beispielsweise mit natürlich kindgerechter Pfeil- und Bogen-Ausstattung, wie das mit dem Jagen früher fachmännisch gemacht wurde.

Ein paar Schritte weiter ging es auf der riesigen Hüpfburg richtig rund, dank der gewaltigen Innenmaße der Veranstaltungshalle war deren Unterbringung übrigens kein Thema.

Bewegung steht im Mittelpunkt

Auch beim „Jungle Run“ war Bewegung pur angesagt, während sich bei der Bonbonschleuder, dem Erbsenhauen und beim „Heißen Draht“ eher die Feinmotoriker beweisen konnten. Ein bisschen Werbung für ihre umfassende Jugendarbeit machten mit den Aktiven vom TuS Rot-Weiß Frelenberg und dem SV 09 Scherpenseel-Grotenrath auch zwei Fußballvereine aus dem Stadtgebiet. Dass es dabei nicht nur um die Beherrschung des runden Leders, sondern um Bewegung überhaupt ging, machte den Kindern richtig Spaß.

Die Debeka, die Awo-Familienzentren Übach und Scherpenseel und auch die Kita-Einrichtungen der ProMultis gGmbH sorgten schließlich dafür, dass aus dem sonnigen Sonntagnachmittag in der Waschkaue ein echter Erlebnisnachmittag für alle Altersklassen wurde.

Neuauflage ist geplant

Eine Organisation, die eigentlich gar nicht mit auf der Liste stand, band sich dann noch kurzfristig für zwei leider zu verzeichnende Ausfälle ein. „Ohne Zögern sprang die Obdachlosenhilfe ein, schloss schnell eine Raum- und Angebotslücke und wurde so auch zum Retter in der Not“, lobte Conny Roller abschließend.

Bei einem solch großen Angebot war es dann kein Wunder, dass die Organisatoren die Zahl der Besucher nur schätzen konnten. „Mit so vielen Besuchern hatten wir einfach nicht gerechnet“, schloss Roller, und trotz des manchmal nervenaufreibenden, aber immer lohnenden Einsatzes hinter und vor den Kulissen freut sie sich sicherlich mit allen Ehrenamtlichen des Tages auf die kommende Auflage.

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