Viele Highlights beim großen Hastenrather Heimatabend

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
7851537.jpg
Viele Jahrzehnte aktives Schützenleben: Die St.-Josef-Schützenbruderschaft würdigte verdiente und aktive Vereinsmitglieder, die das Brauchtum im Herzen tragen. Foto: agsb

Gangelt-Hastenrath. Der Heimatabend zum Dekanatschützenfest in Hastenrath hatte zwar insgesamt 19 Programmpunkte. Langeweile und lange Reden gehörten nicht dazu. Die Festreden wurden knapp gehalten - denn auch mit wenig Worten kann man Großes deuten.

Schirmherr Ludwig Kaprot, Dekanatsbundmeister und Vorsitzender der gastgebenden St.-Josef-Bruderschaft, betonte die Bedeutung für das kulturelle und dörfliche Zusammenleben. „Die Ideale Glaube-Sitte-Heimat haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren“, sagte der Schirmherr. „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr junge Menschen den Weg in die Bruderschaften finden. Hier lernt unsere Jugend, dass sie von den Mitmenschen gebraucht wird. Nicht das Individuum, sondern die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt“, so Kaprot.

Für den musikalischen Rahmen sorgten das Trommler- und Pfeiferkorps Hastenrath und der Instrumentalverein Breberen-Schümm. Harry Velraeds führte durch das Programm. Nach dem Sketch der Theatergruppe gab tosenden Applaus für Barbara Nießen. Die junge Dame ist Hastenraths Sternchen am Schlagerhimmel, präsentierte Hits von Helene Fischer in Vollendung. Ebenso sorgten die Quetschbüll-Sänger für Unterhaltung pur. Die Flashlights aus Waldenrath präsentierten ihr Schöttefest im Showtanz, begeisterten auf der ganzen Linie. Zum Abschluss wurde zu später Stunde der große Zapfenstreich durch das Trommler- und Pfeiferkorps, Instrumentalverein, Schützen und Feuerwehr präsentiert – Hastenrath erlebte ganz besondere Momente.

Im Mittelpunkt des Heimatabends standen verdiente Schützenbrüder. 40 Jahre dabei sind Ludwig Beumers, Dieter Hensgens, Friedel Louis, Heinz Nießen, Wilfried Pils, Heinz Theves und Ernst-Josef Zillgens. Auf 50 Jahre Schützenwesen blicken Willi Dounen und Heinz Schmitz. Sechs Jahrzehnte dabei sind Arnold Dahlmanns, Peter Derichs, Franz-Josef Eidams, Heinz Geradts, Johannes Janssen, Franz Scheufens, Albert Tholen, Hardy Tholen und Winfried Wyrsch. Im Mittelpunkt stand Leo Hensgens, seit 65 Jahren schlägt sein Herz für die Bruderschaft.

Für besondere Verdienste im Schützenleben über viele Jahre hinweg erhielten Dieter Hensgens, Paul-Josef Eidams, Heinz Theves, Albert Tholen und Günther Zillgens das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz überreicht, eine der höchsten Auszeichnungen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbrüderschaft.

Zuvor wurde Manfred Friedrichs mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, der Hohe Bruderschaftsorden wurde an Hubert Görtz verliehen. Aufgrund seiner Verdienste wurde Paul-Josef Eidams unter großem Applaus zum Ehrengeneral ernannt. Die St.-Sebastianus-Holzfigur erhielten Josef Blum, Franz Hensgens und Ehrengeneral Paul-Josef Zillgens. Alle drei sind Säulen im Verein, ihr Herz schlägt weiterhin für das Schützenleben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert