Viele Anwärter zum „Besten Song des Abends“

Von: mabie
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Massive und brillante Bläsereinsätze sind ein Markenzeichen guter Big Bands, hier machen auch die Musikanten vom Bischöflichen Gymnasium St. Ursula in Geilenkirchen keine Ausnahme. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Auf ein paar Dinge ist vor den Sommerferien am Bischöflichen Gymnasium St. Ursula in Geilenkirchen immer Verlass. So kommt garantiert ein angemessener Abschied für die Abiturienten zustande, es gibt viele künstlerische Beiträge aus dem gesamten Schuljahr, und Leo Jansen präsentiert die Künste „seiner“ Big Band beim Sommerkonzert.

Der Zuschauerzuspruch sorgte schon eine halbe Stunde vor Beginn für Enge auf den vielen Plätzen in der Sporthalle der Schule. Die Gäste wurden nicht enttäuscht, denn schon der Nachwuchs von der Junior Big Band brachte mit den Klassikern „La Bamba“ und „Tequila“ die Gäste ordentlich in Schwung.

Gute Nachwuchsarbeit

„Was wäre eine gute Big Band ohne die Nachwuchsarbeit?“, fragte ein sichtlich zufriedener Bandleader nach diesem gelungenen Auftakt.

Und die „Großen“ ließen sich dann wahrlich nicht lumpen. In zwei Teilen vor und nach der Pause lieferten sie nicht nur einen hochdynamischen und dennoch bestens ausbalancierten Big-Band-Sound der Extraklasse. Sie zeigten auch die enorme Spannbreite von Themen und Musik, die eine bestens aufgelegte Band mit vielen Bläsern umsetzen kann. Da war schon das „Rock Opening“ ein Genuss, und spätestens bei „Viva La Vida“ oder „September“ mussten die Gäste nicht mehr rätseln, welche Titel sich da in ihre Gehörgänge schmuggelten und dort blieben.

Für den permanenten Ohrwurmcharakter und die ideale Mitwipp-Garantie hatte Leo Jansen eine ausgezeichnete Mischung mitgebracht: Da buhlten das funkige „Superstition“ mit seinem federnden Bass oder das getragene „Africa“ je nach Stimmungslage heftig um den Titel „Song des Abends“.

Dank der hervorragenden Gesangsbeiträge von Jule Hagen, Lukas Jansen und Margaux Marggraf wurde dem höchst musikalischen Abend mit brillanten Musikern noch das verdiente Krönchen aufgesetzt.

Und wer danach aus dem doch etwas aufgeheizten Auditorium den Weg ins Freie suchte, der hatte sicherlich noch die Hooks von Nummern wie „Eye of the Tiger“ oder „Shut up and Dance“ im Kopf. Dafür konnte es dann am Ende des Schuljahres an St. Ursula nur den verdienten Riesenapplaus restlos begeisterter Besucher geben.

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