Gangelt - Viel Märchenhaftes im Gangelter Kindergarten

Viel Märchenhaftes im Gangelter Kindergarten

Von: agsb
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Unterhaltsames zum Sommerfest
Unterhaltsames zum Sommerfest und zum Tag der offenen Tür: Schneewittchen sucht die sieben Zwergen im Märchenland Gangelt. Foto: agsb

Gangelt. Es herrschte großer Andrang im katholischen Kindergarten Gangelt, der sich künftig auch „Familienzentrum NRW” nennen darf. Das war noch ein Grund mehr zum Feiern. Der Tag der offenen Tür und das Sommerfest lockten die Familien an, und ganz besonders aufregt waren die Kinder.

Die Märchenhaftes lag an diesem Tag über dem Kindergarten, das Wetter spielte zum Glück mit. Drinnen sammelten Kindergartenteam und Eltern alle Kita-Kids zusammen, die Märchenkostüme mussten schließlich passen. „Uns fehlt noch ein Zwerg”, kamen fragende Blicke und nochmals wurde durchgezählt. Und dann wurde der fehlende siebte Zwerg draußen gesichtet, er hatte es sich auf Papas Schoß bequem gemacht. Draußen warteten alle auf die große Märchenaufführung, und dann war es soweit.

Vor dem großen Märchenfest wurde voller Stolz verkündet, dass der katholische Kindergarten Gangelt eine ganz besondere Urkunde erhalten hat und demnächst ein Gütesiegel am Eingang zum Kindergarten angefertigt wird. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW verlieh dem Kindergarten das Gütesiegel „Familienzentrum NRW”.

Nach der Verleihung des Gütesiegels an den Kindergarten „Lindenbaum” in Gangelt-Breberen erhielt nun auch der katholische Kindergarten diese Auszeichnung. Neben der Kindergartenbetreuung arbeitet das Kindergartenteam nunmehr an vielen Fronten, die Kindertageseinrichtung als Familienzentrum kann den Bedürfnissen von Familien stärker entgegenkommen.

Familienzentren sollen zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Tageseinrichtungen für Kinder werden auf diese Weise Knotenpunkte in einem neuen Netzwerk, das Familien umfassend berät und unterstützt.

Eine Voraussetzung hierfür ist, dass die vorhandenen Angebote vor Ort stärker miteinander vernetzt und durch die Kindertageseinrichtung gebündelt werden. Um dies zu gewährleisten, kooperieren die Familienzentren mit Familienberatungsstellen, Familienbildungsstätten und anderen Einrichtungen wie etwa den Familienverbänden und Selbsthilfeorganisationen.

Sie sollen frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen ermöglichen und Eltern über die Alltagsnähe der Kindertageseinrichtung entsprechende Angebote leichter zugänglich machen. Auch die Einbeziehung weiterer bedarfsorientierter Hilfsangebote für Familien ist denkbar. Dies führt zu einer nachhaltig verbesserten Frühprävention.
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