Viel Einsatz für einen neuen Mirabellenbaum

Von: agsb
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Die Kinder der Kita Frelenberg trotzen der Kälte und pflanzten auf der Streuobstwiese des Nabu einen Mirabellenbaum. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Bei eisiger Kälte – trotz strahlendem Sonnenschein – haben die Vorschüler der Kindertagesstätte St. Dionysius in Frelenberg das Projekt „Die Streuobstwiese im Jahreslauf“ eröffnet.

Die Kinder waren gut ausgestattet: In Matschhosen und dicken Jacken, mit Schals, Wollmützen, Handschuhen und warmen Stiefeln machten sie sich vom Kindergarten aus auf den Weg zur Streuobstwiese des Nabu-Ortsverbandes Geilenkirchen/Übach-Palenberg.

49 Obstbäume

Im Stadtteil Stegh hat der Nabu seine eigene Wiese mit 49 Obstbäumen. Ein Apfelbaum war abgeknickt und wurde nun durch einen Mirabellenbaum ersetzt. Der Nabu-Ortsverband hat in dem Kindergarten Frelenberg einen interessierten Partner gefunden, mit dem er den Baum pflanzen konnte. Vor einigen Wochen waren die Naturfreunde erstmals im Kindergarten, um das Projekt „Apfel“ zu starten. Mit den Kindern machten sie aus Äpfeln frischen Saft. Die Kleinen waren begeistert.

Nach dieser Einstimmung grub Paul Reuter vom Nabu zur Vorbereitung der Pflanzaktion ein Loch in die Streuobstwiese. Als die Kinder schließlich zu Beginn des Projektes „Streuobstwiese im Jahreslauf“ auf das Nabu-Grundstück kamen, erklärte Doris Linden-Mahr, zweite Vorsitzende des Nabu-Ortsverbandes, sehr kindgerecht, was es mit der Pflanzaktion auf sich hat.

Spaß machte den Kleinen bereits das erste Wässern des Loches – einige wären wohl am liebsten gleich hineingesprungen.

Reuter half den Kindern dabei, Kaninchendraht zuzuschneiden, um diesen dann unter der Baumwurzel zu platzieren. „Das machen wir, damit die Wühlmäuse nicht die Wurzel anfressen“, erklärte er.

Mit der Hacke wurde die Eisschicht zerschlagen, und es war schon ein hartes Stück Arbeit. Das Loch musste anschließend wieder mit Erde gefüllt werden. Hierbei zeigten sowohl die Kinder, als auch der stellvertretende Bürgermeister Peter Fröschen großen Einsatz. Nachdem die Grube von den Kindern gefüllt worden war, durften die kleinen fleißigen Helfer die Erde noch platt trampeln. Das sorgte für großes Vergnügen und Wärme.

Tatendrang

Auch vor der Baumpflanzaktion hatten die Kinder schon Tatendrang gezeigt und herumliegende Äste auf der Streuobstwiese aufgesammelt.

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