Viel Arbeit für Geilenkirchener Gebäudemanager

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Fassade und Fenster von Haus Basten werden derzeit in Abstimmung mit der Denkmalbehörde saniert: 160000 Euro fließen hierfür aus dem Konjunkturprogramm 2. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Rund 230.000 Euro werden Jahr für Jahr an Energiekosten fömlich in den Wind geblasen. Das Gemäuer des Sportzentrums in Bauchem ist ebenso wie die Fensteranlage dringend sanierungsbedürftig, Schwimmbadtechnik und Heizung sind veraltet.

Nach vorsichtigen Schätzungen müssten hier zwischen vier und sieben Millionen Euro investiert werden. Doch die Stadtkasse ist bekanntermaßen leer. Also weiter kostbare Energie verschwenden? Andreas Eickhoff, Leiter des Gebäudemanagements im Geilenkirchener Stadtentwicklungs- und Umweltamt, hat ständig die laufenden Kosten und den Energieverbrauch der rund 90 städtischen Immobilien im Auge. Und die Umwelt.

Der Energieverbrauch des Sportzentrums ist für ihn ebenso wie für Bürgermeister Thomas Fiedler eindeutig zu hoch. Die einzige Lösung heißt für sie: Contracting. Ein Investor soll Gebäude und Technik sanieren. Mit den eingesparten Energiekosten will die Stadt die Investitionen zurückzahlen.

„Ein renommiertes Ingenierbüro soll nun die Ausschreibung für das Contracting vorbereiten und gleichzeitig analysieren, ob die Stadt die Sanierung nicht selbst vornehmen kann”, erklärt Thomas Fiedler. Auf jeden Fall ist für ihn die Sanierung „energiepolitisch notwendig”.

Etwa sechs bis neun Monate wird das Ingenieurbüro die europaweite Ausschreibung vorbereiten, drei bis vier Monate später könnte nach eingehender Prüfung verschiedener Contracting-Modelle eine Entscheidung im Stadtrat getroffen werden.

Im März wird Thomas Fiedler den Haushalt im Rat einbringen. Wenn derzeit auch einige Sorgenfalten das Gesicht von Kämmerer Heinz Gemünd durchziehen, sieht Fiedler gar nicht so schwarz in die Zukunft: „Trotz des Haushaltssicherungskonzeptes haben wir noch viel vor der Brust.

Wir gehen nicht in die Schockstarre.” Dazu besteht auch kein Grund: Das Team des Gebäudemanagements - vier Mitarbeiter mit Verwaltungsausbildung, drei Mitarbeiter mit technischer Ausrichtung und 13 Mitarbeiter der Hochbaukolonne (Installateure, Elektriker, Betonbauer, Maurer, Fliesenleger, Putzer, Maler, Lackierer und Schreiner) - haben alle Hände voll zu tun: Gemeinsam mit externen Planungsbüros und Firmen arbeiten sie in diesem Jahr an der Errichtung des Bürgerbüros im Rathaus, an der Erweiterung der Kindertagesstätte Teveren und des Kindergartens Immendorf, am Neubau des Kindergartens Bauchem, der Bürgerhalle Würm, des Sportheimes Teveren und am Umbau des Bahnhofgebäudes.
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