VfR Übach-Palenberg: Neuer Spielertrainer will eine starke Einheit formen

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
8285372.jpg
Auf zu neuen Taten: Die Mannschaft des VfR Übach-Palenberg mit Wunsch-Spielertrainer Moulay Brahim Aitougrame (2. v. r. stehend) will attraktiven Fußball im Übachtal zeigen. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Beim Fußball-A-Ligisten VfR Übach-Palenberg blickt man zuversichtlich in die Zukunft. Und man ist sich bewusst, dass das neue Team nicht mit dem Team zu vergleichen ist, das vor Jahren den Aufstieg zurück in die Kreisliga A schaffte und in den letzten Jahren dort eine gute Rolle spielte.

Wobei der neue Coach Moulay Brahim Aitougrame kein Unbekannter ist. Er kennt als Spieler noch die Mentalität im Stadion Übachtal, kennt die Euphorie-Welle der Anhänger. Der neue Spielertrainer kommt vom SC Kellersberg. Ungewöhnlich ist, dass die Spieler des VfR den Coach anspornten, wieder einzusteigen. Der Vorstand sah auch Handlungsbedarf, nachdem Alan Hansen bei Eintracht Verlautenheide eine neue Herausforderung sah und wechselte.

Zudem schien das VfR-Gerippe auseinanderzubrechen. David Pohl, Sulvan Veljacic (beide Germania Teveren), Hardy Lottermann (FC Haaren), Philipp Hansen (Verlautenheide) sowie Godwin Korkor und Thomas Richter (Ziel unbekannt) verließen den Klub. Neu sind Yunus Balaban, Piero Marotta (beide Fortuna Beggendorf), Zakaria Amrani, Younes Bouyousouf (beide JVS Baesweiler), Rasid Ait-Ahmad und Karim Ijed (beide SC Setterich), die dem Kader ein völlig neues Gesicht geben.

Zudem sollen einige Spieler aus dem großen Seniorenbereich – der VfR stellt insgesamt vier Seniorenmannschaften im Spielbetrieb – ihre Chance für die Kreisliga A erhalten. Ferner sieht der Coach im A-Juniorenbereich einige Talente, möchte diese ebenfalls heranführen und einbauen.

Die Erwartungen erfüllt hat schon Yunus Balaban, der in der Vorbereitung viele Tore erzielte. Balaban ist Ex-Profi, spielte unter anderem bei Eintracht Trier, dem FC Homburg im Südwesten, und in der türkischen Liga. Er soll die Mannschaft mitreißen.

Trainer Aitougrame sieht eine starke Einheit auf dem Platz, im Abwehrbereich vielleicht durch den Umbruch noch Handlungsbedarf. „Wir sind auf einem guten Weg“, war der neue Coach nach dem Gewinn der Stadtmeisterschaft sehr zufrieden. „Wir haben einen starken Umbruch, wir müssen uns erst einmal finden“, sieht der Trainer in den nächsten Wochen noch viel Arbeit vor sich.

Zum Auftakt der neuen Saison geht es direkt gegen Bezirksliga-Absteiger FC Union Schafhausen – eine erste Standortbestimmung für den VfR.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert