Übach-Palenberg - VfL Übach-Boscheln: „Unser Plus ist die Kameradschaft“

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VfL Übach-Boscheln: „Unser Plus ist die Kameradschaft“

Von: agsb
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Neuzugänge: Mit Gökhan Akcin, Ben Kämmerling und Egni Dizdari (von links nach rechts) sind drei junge Spieler vom Nachbarn VfR Übach-Palenberg zum VfL Übach-Boscheln gewechselt. Foto: agsb

Übach-Palenberg. In der Defensive besser stehen und weniger Tore kassieren – dies ist das erklärte Ziel des A-Kreisligisten VfL Übach-Boscheln. Trainer Holger Bien erwartet sein Team in der oberen Tabellenhälfte.

Es ist Samstagvormittag gegen 11 Uhr. Und wo erreicht man Trainer Holger Bien: natürlich auf dem Sportplatz. Es ist großer Reinigungstag angesagt – und da geht der Coach mit Vorbildcharakter vorne weg. Auch wenn nicht der Säuberungstag in und um die Glückauf-Kampfbahn in Boscheln auf dem Plan gestanden hätte, wo anders als auf dem Sportplatz kann man sich Familie Bien nicht vorstellen. Seit fast einem Jahrzehnt ist Holger Bien Chefcoach und Spielertrainer, sein Alter (38 Jahre) würde er am liebsten nicht nennen. Der VfL ohne Familie Bien – dies ist nicht vorstellbar.

Seit Jahren reift da still und heimlich eine Einheit beim VfL Übach-Boscheln heran, der Stamm des A-Ligisten spielt seit Jahren zusammen und ist zu einer Einheit geworden. Und auf diesen Zusammenhalt und die Kameradschaft setzen der VfL und ganz besonders der Trainer. „Natürlich würde ich von der Trainerbank das Spiel aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen und könnte mehr eingreifen, aber es passt schon“, so Holger Bien.

Einen Vorteil als Spielertrainer sieht der Coach allerdings : „So bin ich hautnah bei den Jungens dran, und solange ich konditionell mithalten kann, werde ich wohl spielen“, lachte Bien und blickte gelassen voraus auf die anstehende Serie. In den letzten Jahren spielte der VfL stets eine beachtliche Rolle, war immer oben mit dran. „Unser Plus ist die Kameradschaft, daher müssen auch die neuen Spieler schon zu uns passen. Wir haben drei junge Leute vom Ligakonkurrenten VfR Übach-Palenberg bekommen, mit den drei jungen Burschen blicken wir schon Richtung Zukunft“, so der 38-Jährige weiter. Ben Kämmerling, Gökhan Akcin und Egni Dizdari sieht Bien schon als Verstärkungen seiner Truppe an.

Mit Gökhan Akcin möchte der Trainer die Defensive verstärken, da hatte er eine Baustelle im Team erkannt. „Wir haben besonders nach Standardsituationen zu viele Gegentore erhalten, daran arbeiten wir auf Hochtouren“, sah Bien aber schon in der Rückrunde der letzten Saison seine Abwehr stabiler stehen. Der Coach setzt seine Mannen unter Druck: „Weniger Tore kassieren als in der letzten Serie“ – so lautet die Zielsetzung. „Nach vorne hin sind wir immer für ein Tor gut, in der Offensive sind wir stark“, hofft Bien auf Tore und vertraut da auf Neuzugang Ben Kämmerling. In der B-Liga „ballerte“ er für VfR Übach-Palenberg II. „Ben hat schon in den Vorbereitungsspielen gezeigt, was er drauf hat, ich glaube, wir haben viel Freude mit ihm“, so der Trainer vor dem Saisonstart.

Auftakt gegen TuS Jahn Hilfarth

Noch sind es einige Tage, aber beim Auftakt gegen TuS Jahn Hilfarth am Sonntag, 16. August um 15 Uhr in der Glückauf-Kampfbahn möchte Holger Bien seine Truppe topfit präsentieren. Vom VfL-Schiff sind Philipp Diehl (zurück zu Alemannia Mariadorf) und Nils Brandt (zum SV Roland Millich) abgesprungen, eine Pause legt Tamer Tirkiz ein.

Die zweite Mannschaft hatte den Aufstieg zur B-Liga geschafft; dies wurde entsprechend gefeiert. Und mit dem Aufstieg sieht auch Chefcoach Holger Bien wieder mehr Alternativen für die zweite und für seine Mannschaft.

Fragt man in der Trainerrunde der A-Ligisten nach, so wird der VfL stets hoch eingeschätzt und wird der „Geist“, der über der Glückauf-Kampfbahn schwebt, bewundert.

Der VfL war immer ein unbequemer Gegner – und so soll es auch weiterhin bleiben. Die A-Liga soll zwar die sportliche Heimat bleiben, aber auch die Bezirksliga hat man nie ganz aus den ­Augen verloren.

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