Verwaltung: Geplante Bahnunterführung nicht finanzierbar

Von: st
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Die Bürger klagen über Staus am Bahnübergang in der Geilenkirchener Innenstadt. Deshalb wird seit 2008 über eine Unterführung diskutiert. Doch die Haushaltssituation lässt eine solche Baumaßnahme nicht mehr zu. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Bürgermeister Thomas Fiedler und die Verwaltungsspitze halten den Bau einer Bahnunterführung im Stadtkern angesichts der Haushaltslage der Stadt Geilenkirchen für nicht finanzierbar. Mit der Frage der Realisierung beschäftigt sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung in der nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses, bevor der Stadtrat eine endgültige Entscheidung trifft.

 Nach Voruntersuchungen belaufen sich die Gesamtkosten auf 10 371 000 Euro. Die Untergrenze des Mindesteigenanteils der Stadt liegt laut Verwaltungsvorlage bei 1 500 000 Euro, wobei aber eher mit einem städtischen Eigenanteil von zwei bis 2,5 Millionen Euro gerechnet wird. Dieser städtische Eigenanteil müsste auf dem Kreditmarkt finanziert werden. Seit 2008 werden die Bedingungen für den Bau einer Bahnunterführung in Geilenkirchen untersucht und mit der Bezirksregierung in Köln und der DB Netz AG erörtert. Das Vorhaben ist im Förderprogramm mit Beginn 2016 enthalten. Jetzt muss von der Politik eine Grundsatzentscheidung getroffen werden, ob an den Plänen festgehalten wird.

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