Übach-Palenberg - Verkauf von Baugrundstücken bringt Geld in die Stadtkasse

Verkauf von Baugrundstücken bringt Geld in die Stadtkasse

Von: mh
Letzte Aktualisierung:

Übach-Palenberg. Nur einhellige Zustimmung und kaum Diskussionsbedarf hat es in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Marketing gegeben.

Die Behandlung des Punktes „Demografisches Stadtentwicklungsprogramm” war auf Wunsch der CDU, die noch eigenen Beratungsbedarf hat, verschoben worden.

Zunächst ging es um städtebauliche Planungen für die Grünfläche im Bereich Paul-Klee-Straße/Kokoschkastraße.

Hundeauslaufplatz

Dezernent Hans-Peter Gatzen hatte dazu zunächst festgestellt, dass diese Grünfläche derzeit eigentlich nur als Hundeauslaufplatz genutzt werde. Mit einer Umwandlung in Baugrundstücke folge man den Spar- und Einnahmezwängen aus dem Stärkungspakt, die Bezirksregierung habe bereits eine Bezuschussung zugesagt.

Durch den Verkauf von Grundstücken könne die Stadt hier Einnahmen von etwa einer halben Million Euro erwarten. Außerdem entfielen die Kosten für die Grünpflege. Für die Verwaltung stellte dann Achim Engels einige Möglichkeiten der Bebauung vor, wobei die Variante mit nur fünf größeren Grundstücken Favorit für die Verwaltung war.

Für eine Form der hochwertigen Bebauung bestehe durchaus Nachfrage, und bei diesem Grundstückszuschnitt bleibe viel Grün erhalten.

Der Ausschuss folgte diesem Vorschlag einstimmig. Ebenso einstimmig wurden einige Bebauungsplan-Änderungen beschlossen, die Achim Engels erläuterte und die in einigen Punkten Bürgeranfragen und Anwohnerwünschen folgten. So für die Saarstraße in Frelenberg, wo unter anderem die Aufstockung von rückwärtigen Anbauten ermöglicht wird.

Der Bebauungsplan Breiler Gracht Nord (ebenfalls Frelenberg) wird so geändert, dass für die Anwohner die Anlage von Terrassenüberdachungen oder Wintergärten bis zu einer Tiefe von drei Metern möglich wird.

Rolltore aus Sicherheitsgründen

Gleiches gilt für den Bebauungsplan Wohnpark Rimburg 1. Hier wird außerdem die Beschränkung der Garagen- oder Carportanzahl aufgehoben, allerdings mit der Ergänzung, dass bei Garagen, die den Mindestabstand von drei Metern zu öffentlichen Verkehrsflächen nicht einhalten, aus Sicherheitsgründen Rolltore eingebaut werden müssen.
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