Vergammelndes Stellwerk: Antrag auf Abriss war unvollständig

Von: jpm
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Foto: Mönch

Geilenkirchen. Der Ende April vergangenen Jahres gestellte Antrag auf Abriss des alten Stellwerks an der Konrad-Adenauer-Straße in Geilenkirchen war unvollständig. Dies teilt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Gemäß gesetzlicher Vorschrift hat das EBA als zuständige Aufsichtsbehörde über jede bauliche Veränderung an Bahn-Anlagen zu entscheiden. „Um ein zügiges Verfahren kann sich vor allem der Vorhabenträger selbst verdient machen“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme des EBA – etwa durch vollständige Antragsunterlagen, die in der Angegenheit „altes Stellwerk“ jedoch offensichtlich nicht vorlagen. Das EBA, heißt es in der Stellungnahme weiter, habe den „überarbeitsbedürftigen“ Antrag „unmittelbar zur Bearbeitung zurückgeschickt“. Dem sei die Bahn jedoch bis heute nicht nachgekommen. Nähere Angaben zu den Lücken im Antrag machte das EBA nicht. Das Resultat: Das Stellwerk erfreut sich nach wie vor seiner nutzlosen Existenz.

Das Stellwerk ist vielen Geilenkirchenern schon seit Jahren ein Dorn im Auge, gemeinhin wird es als Schandfleck bezeichnet. Im April vergangenen Jahres versprach ein Vertreter der Bahn im Rahmen eines Ortstermins, das stillgelegte Gebäude werde noch 2013 abgerissen. Dass dies nicht geschehen ist, ist etwa auf dem oben abgebildeten Foto gut zu erkennen. Zwar hatte die Bahn gemäß ihres Versprechens in Amschluss an den Termin beim EBA den Antrag auf Abriss gestellt, sich anschließend aber – dies wird nun deutlich – nicht weiter um das Thema gekümmert.

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