Verein „Freunde der Kammermusik“ barfuß auf Entdeckungstour

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Die „Freunde der Kammermusik“ wanderten bei ihrem Ausflug im niederländischen Brunssum barfuß über verschiedene Oberflächen wie Moos, Kies, Kohle, Sand, Baumrinde, Tongranulat und Schlamm. Auch eine Wasserüberquerung stand auf dem Programm.

Übach-Palenberg. Ein wenig glitschig war es schon zwischendurch. Und nicht alle haben den Balanceakt über den See ganz trocken überstanden, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Rund 50 kleine und große Teilnehmer fanden sich zum diesjährigen Familienausflug des Vereins „Freunde der Kammermusik in Übach-Palenberg“ ein.

Dieses Mal führte der Ausflug zum Barfußpark in die benachbarten Niederlande nach Brunssum. In Gruppen nehmen rund 30 Kinder und Jugendliche am wöchentlichen Blockflötenunterricht des Vereins teil, der durch den Leiter der musikalischen Arbeit und Vereinsvorsitzenden Hanns-Paul Jouck erteilt wird.

Auch wenn das Erlernen des Instruments und das Musizieren in Gruppen den Kindern und Jugendliche Spaß macht, so legen Verein und Eltern auch großen Wert auf die gemeinschaftsfördernden Zusatzangebote wie das öffentliche Vorspiel „Musik, die Spaß macht“, die Karnevalsfeier und den Familienausflug der Blockflötenkinder.

Das Wetter war der Gruppe gut gesonnen an diesem Samstag. Entgegen der Vorhersagen blieb es trocken, und sogar die Sonne ließ sich blicken, während die Teilnehmer sich barfuß durch den Wald auf rund vier Kilometern über verschiedene Oberflächen wie Moos, Kies, Kohle, Sand, Holzknüppel, Baumrinde, Tongranulat und Schlamm ihrem Erlebnis-Spaziergang widmeten.

Dass Barfußlaufen einen signifikant positiven Effekt auf den Körper hat, Herz und Kreislauf anregt, den Blutdruck reguliert, gut für die Koordination ist, die Rückenmuskulatur stärkt und Darmtätigkeit fördert, war ein angenehmer Nebeneffekt – den Kindern und Erwachsenen hat es vor allem aber Spaß gemacht.

Zum Abschluss konnte noch der wunderschöne Ausblick vom neu gestalteten Wasserturm, oberhalb des niederländischen Dorfes Rimburg gelegen, genossen werden. Nach einer kleinen Stärkung in dem benachbarten Café wurden fleißig die steilen Stufen erklommen oder der Fahrstuhl benutzt, um sich ganz oben den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Bei guter Sicht erkannten die Kinder und Eltern die Orte und Zechenberge auf der niederländischen und der benachbarten deutschen Seite und konnten im Dunst den Rücken des Aachener Waldes und weiter den Höhenzug der Eifel erkennen.

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