Väterchen Frost setzt die Wasservögel matt

Von: g.s.
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Unerbittlich ist sie, die Natur. Auch bei Schloss Trips (Bild) hadern die Wasservögel mit dem Frost und dessen Auswirkungen auf Futtersuche und Ruheplätze. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Väterchen Frost” hat die Region fest im Griff. In der Winterlandschaft bieten sich in der freien Natur oder rund um die nahen Burgen und Schlösser für die unzähligen Fotografen fantastische Motive.

Bei Temperaturen von unter zehn Grad ist für die Menschen warme Bekleidung allerdings unumgänglich. Doch die Menschen sind klar im Vorteil gegenüber den Tieren. Die Zwei und Vierbeiner in freier Wildbahn können sich nicht ins beheizte Wohnzimmer setzen und den Tag getrost verstreichen lassen.

Das schwimmende Federvieh beispielsweise findet kaum noch Platz auf den zugefrorenen Gewässern. Auf wenigen Quadratmetern, wie im Wurmauenpark oder an Schloss Trips, drängen sich Dutzende, manchmal gar über hundert Enten, Möwen oder Schwäne. Und in direkter Nähe machen am Rande selbst die Krähenvögel diesem Klientel noch den Platz streitig.

Natur-Konflikte

Da kommt es oftmals und naturgemäß zu Konflikten und Vertreibungen. Weil auch die natürlichen Futterressourcen für die Wasservögel recht knapp werden, sorgen Menschen durch Zufüttern mit Körnern und anderem für das Überleben des Federviehs.

Das macht in kalten Wintern durchaus Sinn, sollte aber im Sommer, wenn die Natur genügend Futter bietet, eingestellt werden.

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