Geilenkirchen - Unvergesslicher Abend für Klassikfreunde

Unvergesslicher Abend für Klassikfreunde

Von: Markus Bienwald
Letzte Aktualisierung:
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Juniororchester und Sinfonieorchester des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula Geilenkirchen zeigten die klangvolle Seite der „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ auf. Foto: Markus Bienwald
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Sopranistin Olga Kreimer lieferte eine herausragende Leistung ab und erhielt dafür viel Beifall.

Geilenkirchen. Klassikfreunde und diejenigen, die es gerne noch werden möchten, hatten beim jüngsten Konzertabend im Bischöflichen Gymnasium St. Ursula am Geilenkirchener Markt einen festen Termin eingeplant.

Denn das Sinfonieorchester und das Juniororchester mit Solisten der Schule hatten in langer Vorarbeit sich nicht nur dem bekannten „Nussknacker“ von Tschaikowsky angenommen. Sie wagten im ersten Teil des überaus gelungenen Abends in der schuleigenen Aula ein paar Blicke in verschiedene klassische Kompositionen. So zeigte beispielsweise das Juniororchester beim „French Can-Can“ von Jacques Offenbach schon zu Beginn ganz ausgezeichnete Leistungen. Die nachfolgenden Auftritte der Solisten, wie beispielsweise bei der Meditation für Violine und Klavier von Jules Messenet, dem „Ave Verum“ von Mozart oder „An die Musik“ von Franz Schubert gestalteten sich mindestens ebenso beeindruckend. Dabei stach auch der Beitrag von Sopranistin Olga Kreimer sehr heraus.

Doch am meisten im Ohr hängengeblieben sein dürfte aus dem ersten Teil des Konzertes die Musik aus dem vor allem an Weihnachten sehr beliebten Märchenfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. In der Bearbeitung von Guido Klaus gewann diese Musik von Karel Svoboda in der Aula ein klangliches Format, das viele der Gäste im gut besuchten Saal spontan die Aufnahmetaste am Smartphone drücken ließ. Doch Juniororchester und Sinfonieorchester waren damit noch lange nicht am Ende ihres Könnens angelangt, sie zeigten auch beim Largo aus Dvoraks „Sinfonie aus der Neuen Welt“ eine hervorragende Qualität.

Das galt ohne Einschränkung auch für den zweiten Teil, den die Nussknacker-Suite von Tschaikowsky komplett für sich beanspruchte. Bestens aufgelegte Musiker, gut einstudierte Partituren und mit Gesamtleiterin Brigitte Reymer eine ausdrucksstarke Persönlichkeit am Dirigentenpult sorgten für den vollendeten klanglichen Genuss. Damit hatten sich sowohl die Musiker als auch die Organisatoren und Helfer beim Konzertgenuss den tosenden Applaus redlich verdient.

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