Überraschend Talente entdeckt

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Geilenkirchen. Fallen lange vorgeplante Gartenfeste regelmäßig zu tausenden buchstäblich ins Wasser, so hätte sich der Wettergott in diesem Sommer anlässlich des Grillfestes des MGV Teveren kaum von einer freundlicheren Seite zeigen können.

So boten die äußeren Bedingungen die besten Voraussetzungen für das Gelingen der Veranstaltungen.

Vor der Sommerpause

Alljährlich treffen sich die Sänger des MGV Teveren zusammen mit ihren Ehefrauen und Partnern zu einem geselligen Abend auf dem Gelände der Grundschule des Heidedorfes bevor es in eine kurze gesangliche Sommerpause geht. Nicht nur, weil Essen und Trinken von den zahlreichen Jubilaren des jeweiligen Jahres großzügig finanziert werden, sondern auch weil das Gefühl der Zusammengehörigkeit sehr stark im Verein ausgeprägt ist, erfreut sich dieses Fest großer Beliebtheit. Und so fehlte denn auch kaum ein teures Haupt!

Eine zweite Karriere

Die Organisation und gleichzeitig die Verantwortung am Grill lag in den anerkannt bewährten Händen von Paul Storsberg, der zusammen mit Horst Schmottlach den Versuch unternahm, aus Steaks und Würstchen kulinarische Genüsse zu zaubern. Uneingeschränktes Lob war beiden für ihre Schweiß treibende Arbeit sicher. Und das von fast hundert Gästen, da kann man schon mal über eine zweite berufliche Karriere nachdenken!

Da für hinreichend erfrischende Getränke gesorgt war, kam auch der Gesang nicht zu kurz. Das Genre bewegte sich etwas außerhalb des klassischen Standard-Repertoires eines MGV, war dafür aber nicht weniger unterhaltsam. Das im letzten Jahr spontan gebildete „Quintett“ mit Gerhard Schulz am Schifferklavier, Helmut Mingers mit Guitarre, der Junge mit der Mundharmonika Georg Neumann, sowie Alfred Bolten und Friedel Otten als Sänger sorgte mit volkstümlichen Liedern und auch eigenen Texten für ausgelassene Stimmung.

Und hätte man es nicht besser gewusst, war da noch „Freddy Quinn“ in Person von Adolf Schäfer. Wenn man sich noch an Freddys tiefen sonoren Bass erinnern kann, so war hier das perfekte Double geglückt, und Adolf Schäfer brachte mit viel Schluchzen und Komik in der Stimme Freddies Klassiker von Sehnsucht in die Ferne und zurück zur Heimat zum Besten. Die Darbietung ein wahres Highlight.

Damit nicht genug, fehlten auch auch die von Multitalent Paul Storsberg vorgetragenen Sketche aus der „Mitte des Lebens“ nicht. Dass er obendrein noch sein Talent in der Beherrschung von Dialekten, insbesondere des schwäbischen, unter Beweis stellte, brachte die Stimmung auf den richtigen Höhepunkt.

Noch lange saß man zusammen an diesem Wohlfühlabend, der Leib und Seele gleichermaßen zu erfreuen wusste. Alle Freunde des Chorgesangs sollten sich schon jetzt den Termin für das Jahreskonzert am 7. Dezember vormerken. Und sollte sich jemand animiert fühlen, beim MGV mit zu machen, so ist er jederzeit herzlich willkommen. Proben finden an jedem Dienstag um 20 Uhr im Sängerheim in Teveren statt.

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